Woran erkenne ich hochwertiges Hotelporzellan?

Porzellanwaren für den privaten Gebrauch unterscheiden sich von Hotelporzellan in mehreren Punkten. Zunächst ist da das Offensichtliche: Das Design. Hotelporzellan wird so konstruiert, dass es möglichst effizient auf den genormten Stell- und Lagerflächen in der Gastronomie untergebracht werden kann. Das bedeutet nicht, dass es besonders klein sein muss, sondern nur, dass die Abmessungen so gestaltet sind, dass eine effiziente Platznutzung gewährleistet ist.

Das betrifft beim Geschirr etwa die Regale im Küchenbereich ebenso wie Flächen für das Vorwärmen des Geschirrs oder auch nach der Benutzung die Platzierung in der Geschirrspülmaschine. Hier kommt es überall darauf an, möglichst viel Geschirr auf wenig Stellfläche unterzubringen. Sehr gute Stapelbarkeit etwa ist also ein unbedingtes Muss.

Hotelporzellan ist hart im Nehmen

Neben der äußeren Erscheinung zählen auch die inneren Werte. Hotelporzellan ist vielfach höheren Belastungen ausgesetzt als privat genutzte Porzellanwaren. Damit es trotzdem lange hält, wird es zum einen mit größeren Wanddicken entworfen, und zum anderen mit schlagfesten Randverstärkungen versehen. Moderne Keramikmaterialien lassen Hotelporzellan dabei trotzdem nicht klobig oder unhandlich aussehen. Ein Blick in das breite Sortiment an Hotelporzellan von Intergastro zeigt, wie gut die hohe Belastbarkeit mit den Anforderungen an Abmessungen und gefällige Erscheinung vereinbar ist.

Neben dem üblichen Geschirr sind auch die feuerfesten Serien für Auflauf, Gratin und Soufflé einen Blick wert. Weniger bekannt ist, dass die weit verbreiteten Standardbehälter der Gastronorm-Serien ebenfalls in Porzellanausführung erhältlich sind. Diese eignen sich ideal für Verköstigungen, bei denen es auch auf einen gehobenen Eindruck ankommt, beispielsweise für den Einsatz direkt am Buffet. Bei den verfügbaren Farben setzen sich die Porzellanvarianten ebenso eindrucksvoll von den Standard-Edelstahlbehältern ab: Sie sind in rot, blau, beige und weiß erhältlich.

Für Hotelporzellan ist auch die Industriespülmaschine kein Problem

Wer schon einmal eine Industriespülmaschine in Aktion gesehen hat, kann erahnen, welchen Belastungen das Porzellan darin ausgesetzt ist. Binnen weniger Sekunden wird es von kochendheißem Wasser auf weit über 80 °C erhitzt, während die aggressive Waschlauge mit hohem Druck von allen Seiten auf das Porzellan einprasselt. Heraus kommt makellos sauberes Porzellan – ohne eine Spur dieser Beanspruchung.

Platz ist in der kleinsten Küche – wenn sie gut geplant wird

Einen kleine Küche kann genau so ergonomisch sein wie eine große Küche

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Kitchen interior – istock – Elenathewise

Im Laufe der Zeit fielen einige dieser Funktionen weg, in modernen Häusern fällt die Küche daher meist eher klein aus, zugunsten etwa eines großen Wohnzimmers. Da die Grundfläche des Hauses auch stark den Preis für das notwendige Grundstück bestimmt, geht der Trend vermehrt dazu, in die Höhe statt in die Fläche zu bauen. All diese Faktoren bringen mit sich, dass die Ausrüstung der Küche heute insgesamt aufwendiger in der Planung ist als früher. Geschlossene Küchenzeilen bei denen jeder Kubikzentimeter sinnvoll genutzt wird haben das alte Bild einer großen Küche mit einzelnen Möbelstücken und Großgeräten fast vollständig abgelöst.

Gute Planung und exakte Ausmessung sind die wichtigsten Voraussetzungen

Moderne Werkstoffe bieten dabei viele Möglichkeiten, von denen frühere Generationen von Küchenbauern nur träumen konnten. Aktuelle Herde bieten beispielsweise versenkbare Ofentüren, so dass Braten und Kuchen leicht in den Ofen gestellt und wieder herausgeholt werden können. Auch bei den Oberschränken ist dezenter Komfort Trumpf: Türen mit Servotechnik, die mit einem Fingertipp nach oben weg schwenken erleichtern das Verstauen von Vorräten und erhöhen die Übersicht auch auf den obersten Regalböden.

Dieser Komfort setzt allerdings auch voraus, dass die Küche vom Profi geplant wird. Gerade bei verwinkelten und kleinen Räumen verplant sich der Laie schnell, dann wird die Küche rasch zum Ärgernis. Einen Überblick über die Möglichkeiten, die moderne Küchentechnik bietet, und wie man auch auf kleinstem Platz eine Küche unterbringen kann, findet man leicht im Internet. Die Planung sollte dann allerdings einem Fachmann vor Ort aufgetragen werden, denn der kann die Wünsche des Kunden am besten mit den Gegebenheiten des Raumes in Übereinstimmung bringen.

Bier oder Weizengläser mit Gravur sind eine tolle Idee zum verschenken

Das perfekte Geschenk für jeden Anlass – lassen Sie ein Glas individuell gravieren

bierglasJeder kennt das, es naht der Geburtstag eines langjährigen Freundes und man weiß einfach nicht, was man verschenken soll. Was soll man also persönliches schenken, wenn es kein Gutschein sein soll? Eine tolle Geschenkidee ist ein graviertes Glas. Man kann gravierte Gläser zu fast nahezu jedem Anlass verschenken, egal ob es nun ein Geburtstagsgeschenk oder einfach nur ein Mitbringsel als Dankeschön für die Einladung sein soll. Diese persönlichen Geschenke kommen immer gut an

Ob Fußballfan, Bierliebhaber oder einfach so zum sammeln

Wer würde sich nicht freuen, eine individuell Bierglas zu haben. Unter meinbierglas.de findet man eine große Auswahl von den unterschiedlichen Biergläsern . Grundsätzlich lässt sich jedes Bierglas gravieren, es darf allerdings nicht zu klein sein. Man sucht sich also zu aller erst das Glas, welches graviert werden soll aus. Hat man sich für ein Glas entschieden, so kann man es mit dem Wunschtext, Schriftzug oder Bild gravieren lassen. Bis vor einigen Jahren wurde ausschließlich per Hand graviert. Mit Erfindung des Lasers, konnte dann auch genauer und filigraner graviert werden. Zudem hat das Gravieren mittels dem Laser auch den Vorteil, dass es im Laufe der Zeit erschwinglicher geworden ist. Laser gravierte Gläser haben den Vorteil, dass sie spülmaschinenfest sind, Sie müssen also nicht einzeln per Hand gewaschen werden, sondern können wie das restliche Geschirr einfach in die Spülmaschine getan werden.

Die Gravuren der Gläser selbst sind so unterschiedlich wie die Anlässe zu denen sie verschenkt werden. So kann man beispielsweise einem Bierliebhaber mit einem solchen Geschenk ebenso eine Freude machen, wie einem Fußballfan, der das Logo seines Lieblingsvereines auf ein Glas graviert bekommt. Aber auch Firmen oder Vereine nutzen diese originelle Idee sehr gerne und verschenken an ihre Kunden, Mitarbeiter oder Mitglieder sehr gerne das persönliche und individuelle Geschenk.

Wie ein Elefant im Porzellanladen

Wie ein Elefant im Porzellanladen – Porzellan online kaufen

BesteckWer kennt es nicht die Redewendung “Wie ein Elefant im Porzellanladen”. Dieser Spruch kann nun verschieden interpretiert werden. Einerseits werden so Personen bezeichnet, welche auf die Gefühle anderer keine Rücksicht nehmen und andererseits ist “Ein Elefant im Porzellanladen” ein recht ungeschickter Mensch. Sprichwörtlich kann diese Redewendung auch schnell beim Porzellanlauf zum Verhängnis werden.

Porzellankauf mit Folgen

Es ist schön anzusehen, Porzellan soweit das Auge reicht, aber ein Einkauf in einem Porzellanladen kann schnell sehr tückisch werden. Besondere Vorsicht ist beim Einkauf von Porzellan mit Kindern geboten. Schnell kann hier doch ein wertvolles Stück zu Bruch gehen. Dann immer sind die Eltern in der Pflicht. Rechtlich gesehen kann man hier in Fahrlässigkeit oder auch in eine Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Eltern unterscheiden. In dem Fall, dass die Eltern ihre Kinder im Porzellanladen unbeaufsichtigt lassen, dann spricht man von einer Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern gegenüber ihren Kindern. Sollte dabei etwas zu Bruch gehen, dann haften die Eltern mit ihrem Vermögen gegenüber dem Ladenbesitzer. Die Eltern sind von der Haftung mit ihrem Vermögen ausgeschlossen, wenn ihre Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden im Porzellanladen übernimmt. Allerdings müssen die Eltern dann der Versicherung gegenüber erklären, dass sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Im Gegensatz dazu liegt keine Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern vor, wenn sich die Kinder losreißen und dabei einen Schaden verursachen. Auch hier übernimmt dann die Haftpflichtversicherung der Eltern den durch die Kinder verursachten Schaden.

Ermittlung der Schadenshöhe durch Sachverständige

Bei jedem verursachten Schaden muss die aktuelle Schadenshöhe ermittelt werden. Dazu werden in der Regel so genannte Sachverständige herangezogen. Durch sie werden nicht nur entstandene Schäden im Porzellanladen geklärt, sondern die Sachverständigen sind auch für die Ermittlung von Transportschäden von Porzellan vom Hersteller zum Einzelhändler zu ständig. Sie können eine Schadensermittlung aufgrund von Scherbenhaufen tätigen. Ebenfalls sind sie in der Lage diese Scherben in Kleinstarbeit zusammen zusetzen. Ganz ohne Risiko können Verbraucher heute im Internet Porzellan kaufen.

Claus Riedel Glas – Ein Traditionsunternehmen aus Tirol

Böhmische Glasmacherkunst mit Tradition

Der österreichische Glasproduzent von Weingläsern hat heute seinen Sitz in Kufstein in Tirol. Georg Maximilian Riedel führt das Unternehmen in der 10. und 11. Generation. Heute hat das Traditionsunternehmen Claus Riedel Glas internationale Niederlassungen unter anderem in Großbritannien, in den USA, Kanada, Australien und Japan. Claus Riedel Glas gehört zu den führenden Herstellern für Glasserien von Wein- und Spirituosengläsern.

Böhmische Glasmacherdynastie mit langer Tradition

Den Grundstein für die heutige Glasmacherdynastie legte im Jahre 1673 Johann Christoph Riedel in Böhmen. 1756 wurde dann erste Produktionsstätte Zenkerhütte in Antoniawald gegründet. Schnell wurde das dort hergestellte böhmische Glas über die Landesgrenzen berühmt und auch exportiert. Der 1. Weltkrieg hinterließ auch beim böhmischen Glashersteller seine Spuren. Der Export der Glaswaren nach Übersee wurde eingeschränkt. Böhmen war nun auch zur Tschechischen Republik zugehörig. Der Warenexport brach mit der New Yorker Börse im Jahre 1929 vollends ein. Nach Ende des 2. Weltkriegs wurden auf Erlass des Präsidenten der Tschechischen Republik sämtliche Bankguthaben, Firmen und auch private Immobilien der Familie Riedel beschlagnahmt, was auch zum Ende der Produktion führte.

Der Neuanfang von Riedel Glas

Claus Riedel gelang es auf dem Weg in die Kriegsgefangenschaft zu entkommen. Mit Hilfe der Familie Swarovski konnte er dann im Jahre 1954 die ehemalige Tiroler Glashütte aus dem Konkurs holen. Bereits zwei Jahre später, 1956, genau zum 200 jährigen Gründungsjubiläum der Waldglashütte in Böhmen, konnte in Kufstein die Glasproduktion wieder aufgenommen werden. Rasant expandierte das Unternehmen Claus Riedel Glas. 2004 konnte das Unternehmen den deutschen Glaskonzern Nachtmann mit seiner Tochterfirma Spiegelau übernehmen. Seit dieser Zeit produziert das Großunternehmen unter dem Namen Riedel Glas Werk. Schnell konnte sich die Firma zu dem größten Qualitätsglashersteller Europas etablieren. Die Produktion umfasst verschiedene Serien von Gläsern. Dazu zählen die Sommelliers- Serie, Champagnergläser, Wein- und Wassergläser, Cognac- und Spirituosengläser und auch Probiergefässe.

Tischkultur für jeden Anlass durch schönes Porzellan

Schönes Porzellan macht den gedeckten Tisch erst stilvoll

Egal nun ob ein Kaffeetisch, Mittagstisch oder Abendtisch, zu jedem Anlass sollte der Tisch perfekt gedeckt sein, denn wie ein altes Sprichwort schon besagt “Das Auge isst mit.” Zu einem schön gedeckten Tisch gehört nicht nur eine passende Tischdecke, sondern auch ansprechendes Essgeschirr je nach Anlass. Jedes einzelne Teil muss dann auf dem Tisch seinen eignen Platz haben.

Tischlein deck dich

Bevor nun die Speisen auf einem perfekt gedeckten Tisch ihren Platz finden, muss dieser vorher eingedeckt werden. Natürlich benötigt ein schön gedeckter Tisch ein passendes Tischtuch. Es sollte sauber, dem Anlass entsprechend und ohne jegliche Bügel- oder Liegefalten sein. Denn nichts sieht schrecklicher aus. Weiterhin sollten nur zur Tischdecke passende Servietten aus Stoff Verwendung finden. Diese dann noch schön gefaltet und der Anfang für eine perfekt gedeckte Tafel ist getan. Die Servietten werden dabei stets rechts vom Teller platziert. Die Auswahl und auch die Anordnung des Bestecks hat in Abhängigkeit der Menüfolge zu erfolgen. Dabei liegen dann stets das Messer, das Fischmesser, die Fischgabel und der Esslöffel rechts vom Teller. Für die Gabel bleibt dann nur der Platz links vom Teller übrig. Hingegen liegen der Dessertlöffel und das Käsebesteck stets über dem Teller. Sollte in einer Menüfolge ein Brotteller benötigt werden, dann hat dieser immer links neben dem Teller zu stehen. Die Schneide des dazugehörigen Brotmessers zeigt dabei immer nach links in Richtung der rechten Tellerseite. Den krönenden Abschluss eines perfekt gedeckten Tisches bilden ein passendes Blumenbouquet und vielleicht auch passende Kerzen.

Gläser passend zu jedem Menü

Natürlich gehört zu jedem Gang ein separates Glas. Sollte allerdings während des Essens nur ein Getränk serviert werden, dann wird der Tisch auch nur mit einem passendem Glas, entweder einem Wein,- Sekt- oder Wasserglas eingedeckt. Meist wird zur Vorspeise ein Aperitif gereicht. Dieses Glas wird dann bevor der Hauptgang gereicht wird, abgeräumt. Porzellan kann heute auch ganz leicht im Internet gekauft werden. Generell ist bei einem Kauf immer der Anlass ausschlaggebend.

Weißes Gold – Porzellan

Endlich war es im 17. Jahrhundert nun auch in Europa gelungen, dass “weiße Gold” herzustellen. Damals wie auch heute werden aus Porzellan, einem verhältnismäßig festem Material, Figuren, Geschirr, Vasen und Schalen in allen nur möglichen Formen und Ausführungen hergestellt. Dabei muss Porzellan je nach seiner Verwendung unterschieden werden. Es gibt Porzellan zur Herstellung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Porzellan für die Herstellung von Ziergegenständen. Letzteres ist zarter und filigraner im Gegensatz zum Porzellan für den Alltagsbedarf. Porzellan kann durchaus einen sehr hohen Wert aufgrund seines Alters und auch Herkunft erreichen. Für viele Sammler kommt der Wert von Porzellan dem des Goldes gleich. Daher stammt dann vielleicht auch das Pseudonym “Weißes Gold”.

Der Ursprung des Weißen Goldes

Die Meinungen der Fachleute gehen bei der Bezeichnung “Weißes Gold” auseinander. Auf der einen Seite kann das Porzellan eben so teuer sein wie pures glänzendes Gold, daher dann auch die Bezeichnung “weißes Gold”. Aber der Name kann auch noch auf einen anderen Sachverhalt zurückzuführen sein. Der Alchimist Johann Friedrich Böttger behauptete im Jahre 1708, dass er einfach aus wertlosem Material Gold herstellen könne. Dies kam auch dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken zu Gehör. Böttger wurde daraufhin gefangen genommen und auf der Jungfernbastei festgesetzt. Hier sollte er nun seine Behauptung beweisen. Er führte viele Versuche durch, aber leider erfolglos. Durch die Hilfe von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus konnte dann schließlich eine Rezeptur zur Herstellung von Porzellan, dem “weißen Gold”, gefunden werden. Nach dessen Tod verfeinerte Böttger die bestehende Rezeptur dann weiter.

Der Beginn der Porzellanherstellung in Europa

Bereits 1709 wurde unter dem Kurfürsten August dem Starken die erste reguläre Produktion von Porzellan in der Meißner Porzellanmanufaktur aufgenommen. Sie ist die älteste Manufaktur und auch heute noch wird hier das weltberühmte Meißner Porzellan produziert. Schnell können Sammlerstücke schon einmal den Wert von Gold erreichen oder gar noch einen höheren Wert. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Figuren, Schalen, Geschirr aus feinem Porzellan schon einmal einen Stellenwert von 10.000 Euro und mehr erreichen können. Porzellan egal ob chinesisches, japanisches oder europäisches gilt in Fachkreisen als ein hochkarätiges Sammlerobjekt und als eine Geldanlage .

Le Creuset – ein französischen Unternehmen mit Tradition

Le Creuset ist seit Jahrzehnten ein Marktführer bei der Herstellung von Küchengeschirr. Das französische Traditionsunternehmen hat über 18 Vertriebsgesellschaften in aller Welt, so auch in Deutschland. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Baden Württemberg und wird in Form einer GmbH geführt. Die Produktion selbst erfolgt dabei in Fresnoy- le- Grand in Frankreich.

Wie alles begann mit dem Kochgeschirr

Im Jahre 1925 erfolgte die Firmengründung durch zwei Belgier, Armand Desaegher und Octave Aubecq. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung von Kochgeschirr aus emaillierten Gusseisen. Einige Jahre später 1952 wurden die ersten Exporte in verschiedene Länder Europas getätigt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon fünf Jahre später übernahm das Unternehmen Le Creuset einen seiner größten Mitbewerber Les Hauts Fourneaux of Cousances. Rasant entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter und schon 1970 konnte ein weiterer Mitbewerber Godin von Le Creuset übernommen werden. Im Jahre 1988 kaufte dann Paul van Zuydam das Unternehmen. Er wird so zum alleinigen Eigentümer. Der Erfolg geht immer weiter. 1992 kann von Le Creuset die Marke Screwpull erworben werden. Aufgrund der Nachfrage von Kochgeschirr aus Gusseisen werden in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zahlreiche Niederlassungen auf der ganzen Welt gegründet. Heute gibt es unter anderem Niederlassungen in der Schweiz, Hongkong, Brasilien, Spanien, Südafrika, Italien, Skandinavien, Österreich, Kanada und in der Tschechischen Republik. Die Le Creuset GmbH in Deutschland wurde im Jahre 1994 gegründet.

Vom Wasserkessel bis zu Küchen-Textilien

Die Produktpalette des Unternehmens Le Creuset ist heut sehr vielseitig. Angefangen hatte alles im Jahre 1925 mit dem Le- Creuset- Bräter. Im Angebot befinden sich heute natürlich Töpfe, Pfannen, Bräter und Woks aus Gusseisen, Alu- Antihaft und Mehrschichtmaterial. Daneben werden auch Küchenhelfer, Wasserkessel, Steinzeug, Silikon- Accessoires, Weinaccessoires und diverse Küchen- Textilien produziert.

Gmundner Keramik – ein Unternehmen mit Tradition

Geschirr von Keramikkünstlern

Die Gmundner Keramik- Manufaktur für Kunst- und Gebrauchsgegenstände ist in Gmunden im Salzkammergut ansässig. Gmunden war schon im 17. Jahrhundert als ein Zentrum der altösterreichischen Fein- und Zierkeramik bekannt. Zu jener Zeit inspirierte besonders die Landschaft viele der Keramikkünstler zu außerordentlichen Formen und Farben. Über die Grenzen des Landes bekannt aus dieser Zeit ist das Dekor Grüngeflammtes. Im Jahre 1843 wurde die Künstlerische Werkstatt von Franz und Emilie Schleiß gegründet. Über die Jahre waren dort viele Künstler wie Ludwig Heinrich Jungnickel, Willi Sitte und Anton Klieber tätig. Im Jahre 1923 erfolgte dann die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft. Während des Krieges mussten die Produktion mehr oder weniger mehrmals unterbrochen werden. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung keramischer Gegenstände. Diese wurden in Handarbeit gefertigt. Im September 1931 wurde die Produktion behördlich genehmigt. Etliche Jahre später 1968 erwarb Johannes Hohenberg den Betrieb. Zu jener Zeit wurde hauptsächlich figurale Kunst gefertigt. Es erfolgte nun eine langsame Umstellung auf die Produktion von Gebrauchsgeschirr. Dabei wurde das Unternehmen mit dem Grüngeflammten sehr erfolgreich. Es wurde zum typischen österreichischen Tafelgeschirr. Seit dem Jahre 1975 kann das Unternehmen das Bundeswappen Österreichs im Geschäftsverkehr verwenden. Der Salzburger Unternehmer Johannes Graf von Moy übernahm 1997 die Mehrheit am Unternehmen.

Der Wandel der Gmundner Manufaktur

In den darauf folgenden Jahren wurde das Unternehmen modernisiert. Es erfolgt heute weitestgehend die Produktion von Gebrauchs- und Geschenkartikeln. Alle hergestellten Produkte unterliegen heute der ÖNORM für Gastronomieporzellan. Die Gmundner Keramik Manufaktur ist in Österreich selbst der Marktführer im Bereich Markenporzellan. Allerdings wird über ein Viertel der gesamten Produktion nach Europa und in die USA exportiert.

Vielfältige Keramik Produktpalette mit Flair

Die Produktpalette des Unternehmens reicht vom Kaffee- und Speiseservice bis hin zu Vasen und verschiedenen Ziergegenständen. Es werden heute über 500 verschiedene Formen in mehr als 20 Dekors produziert. Die Gmundner Keramik produziert auch individuelle Produkte für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungskunden. Neben den traditionellen Dekors Streublumen und Grüngeflammt werden auch die neuen Dekors Traunsee und Stern präsentiert.

Tischkultur für ein angenehmes Essvergnügen

Die bestehende Tischkultur ist von Land zu Land doch recht unterschiedlich. weiterhin haben bestehende Traditionen und die Zeit im Wandel einen großen Einfluss auf die jeweilige Tischkultur. Dazu gehört nicht nur eine schöne gedeckte Tafel und das dazugehörige Essgeschirr auch das normale, gemeinsame Einnehmen von Mahlzeiten und eine entsprechende Menüfolge gehört zur Tischkultur. Man denke nur an die guten Tischsitten. So wird in der arabischen Welt teilweise mit den Fingern der rechten Hand gegessen und dies alles von einem gemeinsamen großen Teller. In China hingegen gehört rülpsen und schlürfen am Tisch zum guten Ton. Hier wird die Suppenschüssel im Gegensatz zu Deutschland einfach an den Mund geführt. Im Mittelalter wurden einfach die Knochen vom Mahl hinter sich geschmissen. Besteck und auch gute Manieren waren zu jener Zeit wenig verbreitet.

Tischkultur beginnt mit einer schön gedeckten Tafel

Um ein Essen genießen zu können oder auch Gäste zu bewirten, gehört natürlich eine Tischdecke je nach Anlass, die Verwendung von Geschirr, Besteck und Gläsern. Die Auswahl der Gedecke richtet sich hierbei je nach dem Anlass, beispielsweise ein Gedeck für das Frühstück, Mittag/Abendessen, Nachmittagskaffee oder für die Brotzeit. Neben kleinen und großen Tellern gehören zu einem Gedeck auch eine Kaffee- oder Teetasse mit Unterteller oder Gläser je nach Mahlzeit. Selbstverständlich gehört auch zu einem gut gedeckten Tisch das entsprechende Besteck. Das Geschirr und auch das Besteck werden in einer bestimmten Reihenfolge auf dem Tisch angeordnet. Die Gläser und Tassen stehen dabei immer rechts oben neben dem Teller. Das Besteck wird dabei links und rechts neben dem Teller, je nach Speise angeordnet. Bei einem Mittagessen wird dann der Teller erst mit der Speise zusammen serviert.

Schmückendes Beiwerk für das Auge

Eine fertig gedeckte Tafel kann noch durch verschiedene Accessoires verschönert werden. Dazu gehören unter anderem Servietten, Kerzen und Blumen. Bei jedem größeren Essen sollten Servietten auf keiner Tafel fehlen. Je nach Anlass finden Servietten aus Stoff oder aus Papier Verwendung. Kerzen werden in der Regel zu einem abendlichen Essen aufgestellt. Blumen geben einer Tafel ein festliches Aussehen. Daneben können auch Tischkarten und Menükarten je nach Größe der Gesellschaft Verwendung finden.