Wie erkennt man gutes Besteck – darauf sollte man achten

Ratgeber: Bestecke kaufen – wie Sie das richtige Produkt finden

Wer neues Besteck kaufen möchte, findet im Handel zahlreiche Sets und im Grunde verspricht jedes Einzelne die besten Eigenschaften zu besitzen. Doch worauf sollten Kaufinteressenten beim Kauf achten und was spricht für ein gutes, langlebiges Tafelbesteck? In diesem Artikel können Sie die wichtigsten Kriterien nachlesen, damit Sie bei der Auswahl Ihres neuen Bestecks garantiert goldrichtig liegen.

Besteck kaufen – mehr als ein einfaches Werkzeug

Besteck ist in Wahrheit mehr als nur ein Werkzeug, mit dem wir unsere Nahrung zum Mund befördern können. Für viele Menschen ist es gleichermaßen ein wichtiges Statussymbol und daher spielt natürlich das Design eine erhebliche Rolle. Allerdings lässt sich von der Optik alleine nicht direkt erschließen, wie hochwertig die qualitativen Eigenschaften des Bestecks sind, denn oft steigt mit dem Design lediglich der Preis und nicht unbedingt auch die Qualität. Es ist deshalb wichtig, die folgenden Faktoren beim Kauf besonders zu beachten:

  1. Material
    Heute wird bei vielen Besteck-Sets sogenannter Chrom-Nickelstahl verwendet. Dieses Material hat weitgehend das veraltete Silberbesteck abgelöst. Es handelt sich dabei um Edelstahl, der einen Chromanteil von 18% besitzt, sowie einen Nickelanteil von 10%. Durch die Beschaffenheit des Materials gewährleistet Besteck aus Chrom-Nickel eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit sowie gleichermaßen einen dauerhaften Glanz der Besteckteile. Auch die Dicke des Materials spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Gabeln oder Löffel sollten mindestens 2,5 mm dick sein, damit sie auch entsprechend stabil genutzt werden können. Auch bei den Messern sind oft diverse Unterschiede zu erkennen: Einige Bestecksets beinhalten Messer ohne Wellenschliff, bei anderen wiederum verfügt das Messer über einen solchen.
  2. Design und Benutzerkomfort
    Natürlich muss das Besteck Ihnen auch optisch gefallen. Aber insbesondere müssen die Gabeln, Messer und Löffel auch sicher und fest in der Hand liegen, denn dies kann den Genuss beim Essen deutlich steigern. Das Gewicht der Besteckteile muss gut ausbalanciert sein und im Idealfall sind sie ergonomisch geformt.
  3. Haltbarkeit
    Grundsätzlich ist es wichtig, dass bereits vor dem Kauf klar ist, wie lange das Besteck genutzt werden soll. Ein hochwertiges Markenbesteck in einer hohen Preisklasse lohnt sich immer dann, wenn Sie es langfristig benutzen wollen und keine Lust haben, alle paar Jahre ein neues Besteckset zu kaufen. Die meisten Sets sind heute spülmaschinenfest.Insofern Sie die Bestecke nicht per Hand spülen möchten, sollten Sie auf eine entsprechende Kennzeichnung achten.

Ist Markenbesteck immer zu bevorzugen?

Oft orientieren sich die Käufer an bekannten Marken, denn diese haben einen guten Ruf und bringen seit vielen Jahren qualitativ hochwertige Bestecke Set auf den Markt. Auch lassen sich bei den Markenherstellern in der Regel später noch einzelne Bestecke nachkaufen. Bevor Sie sich also für eine günstige Alternative entscheiden, überprüfen Sie unbedingt dessen Qualität genau. Wenn Sie langfristig das Besteck verwenden wollen, mach bei Markenbesteck die lange Haltbarkeit der höheren Preis schnell wieder wett. Höherpreisiges Markenbesteck sollte beim Kauf unbedingt in Betracht gezogen werden, denn es zahlt sich schnell durch die lange Nutzbarkeit aus.

KPM Königliche Porzellan Manufaktur aus Berlin

plate-stack-629987_1280Eine königliche Porzellan Manufraktur gibt es seit über 250 Jahren in Berlin. Genauer im schönen Berliner-Tiergarten. Die königliche Porzellan Manufraktur wurde 1763 von König Friedrich den Großen gegründet und begeistert bis heute mit handgefertigtem Porzellan. Detailreich, modern und trotzdem im Stil der damaligen Zeit und für den König begeistert die KPM, wie diese königliche Manufraktur für Porzellan in Kurzform genannt wird, auf allen Ebenen. Unter alberding.com finden Interessenten ebenso eine Vielzahl an Informationen, die man sich durchaus einmal durchlesen sollte, um einen kleinen Überblick der KPM zu erhalten. Denn noch heute existiert sie, obwohl in Deutschland längst kein König herrscht.

Königliches Porzellan aus Berlin für jedermann

Das Porzellan der königlichen Porzellan Manufaktur ist hochwertig in der Verarbeitung. Eine enorme Qualität ist absolute Voraussetzung für die Manufaktur rundum das Thema Porzellan. Der Spargatt zwischen Modernität, Stil, Classic und altmodisch ist dem Unternehmen mit Sitz in Berlin-Tiergarten gelungen, was für den enormen Hype sicherlich mit verantwortlich ist. Die KPM ist heutzutage eben auch für Otto-Normalverbraucher gedacht und nicht mehr nur für den König, weil diesen gibt es hier nicht. Doch es muss einfach festgehalten werden, dass sie entstand, weil der König es damals mehr Besonderheit forderte, etwas einzigartiges und für ihn spezielles. Bis heute konnte die Manufaktur daher überzeugen und ist auch jetzt noch in Deutschland eine gute Anlaufadresse für stilechtes und schickes sowie hochwertiges Porzellan.

Königliches Porzellan zu jedem Anlass

Einfach mal mit dem Geschirr speisen, wie es einst der König getan hat? Das wäre mit der königlichen Porzellan Manufaktur kein Problem. Sie bieten ein enorm großes Sortiment an Porzellan-Produkten an. Vieles in modernen Stilen, aber auch etliches, wie es einst zu Zeiten von König Friedrich den Großen war. Ein Hauch von Eleganz, königlicher Überlegenheit und Geschichte ist bei der KPM somit allgegenwärtig und dieser sollte man sich nicht entziehen. Für die eigene Behausung gibt es nichts schöneres, als hochwertiges Porzellan zu jedem Anlass zu servieren. Auch als Zierde und für Sammlerzwecke eignet sich das hervorragende Porzellan aus der königlichen Manufaktur in Berlin idealerweise.

Woran erkenne ich hochwertiges Hotelporzellan?

Porzellanwaren für den privaten Gebrauch unterscheiden sich von Hotelporzellan in mehreren Punkten. Zunächst ist da das Offensichtliche: Das Design. Hotelporzellan wird so konstruiert, dass es möglichst effizient auf den genormten Stell- und Lagerflächen in der Gastronomie untergebracht werden kann. Das bedeutet nicht, dass es besonders klein sein muss, sondern nur, dass die Abmessungen so gestaltet sind, dass eine effiziente Platznutzung gewährleistet ist.

Das betrifft beim Geschirr etwa die Regale im Küchenbereich ebenso wie Flächen für das Vorwärmen des Geschirrs oder auch nach der Benutzung die Platzierung in der Geschirrspülmaschine. Hier kommt es überall darauf an, möglichst viel Geschirr auf wenig Stellfläche unterzubringen. Sehr gute Stapelbarkeit etwa ist also ein unbedingtes Muss.

Hotelporzellan ist hart im Nehmen

Neben der äußeren Erscheinung zählen auch die inneren Werte. Hotelporzellan ist vielfach höheren Belastungen ausgesetzt als privat genutzte Porzellanwaren. Damit es trotzdem lange hält, wird es zum einen mit größeren Wanddicken entworfen, und zum anderen mit schlagfesten Randverstärkungen versehen. Moderne Keramikmaterialien lassen Hotelporzellan dabei trotzdem nicht klobig oder unhandlich aussehen. Ein Blick in das breite Sortiment an Hotelporzellan von Intergastro zeigt, wie gut die hohe Belastbarkeit mit den Anforderungen an Abmessungen und gefällige Erscheinung vereinbar ist.

Neben dem üblichen Geschirr sind auch die feuerfesten Serien für Auflauf, Gratin und Soufflé einen Blick wert. Weniger bekannt ist, dass die weit verbreiteten Standardbehälter der Gastronorm-Serien ebenfalls in Porzellanausführung erhältlich sind. Diese eignen sich ideal für Verköstigungen, bei denen es auch auf einen gehobenen Eindruck ankommt, beispielsweise für den Einsatz direkt am Buffet. Bei den verfügbaren Farben setzen sich die Porzellanvarianten ebenso eindrucksvoll von den Standard-Edelstahlbehältern ab: Sie sind in rot, blau, beige und weiß erhältlich.

Für Hotelporzellan ist auch die Industriespülmaschine kein Problem

Wer schon einmal eine Industriespülmaschine in Aktion gesehen hat, kann erahnen, welchen Belastungen das Porzellan darin ausgesetzt ist. Binnen weniger Sekunden wird es von kochendheißem Wasser auf weit über 80 °C erhitzt, während die aggressive Waschlauge mit hohem Druck von allen Seiten auf das Porzellan einprasselt. Heraus kommt makellos sauberes Porzellan – ohne eine Spur dieser Beanspruchung.

Platz ist in der kleinsten Küche – wenn sie gut geplant wird

Einen kleine Küche kann genau so ergonomisch sein wie eine große Küche

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Kitchen interior – istock – Elenathewise

Im Laufe der Zeit fielen einige dieser Funktionen weg, in modernen Häusern fällt die Küche daher meist eher klein aus, zugunsten etwa eines großen Wohnzimmers. Da die Grundfläche des Hauses auch stark den Preis für das notwendige Grundstück bestimmt, geht der Trend vermehrt dazu, in die Höhe statt in die Fläche zu bauen. All diese Faktoren bringen mit sich, dass die Ausrüstung der Küche heute insgesamt aufwendiger in der Planung ist als früher. Geschlossene Küchenzeilen bei denen jeder Kubikzentimeter sinnvoll genutzt wird haben das alte Bild einer großen Küche mit einzelnen Möbelstücken und Großgeräten fast vollständig abgelöst.

Gute Planung und exakte Ausmessung sind die wichtigsten Voraussetzungen

Moderne Werkstoffe bieten dabei viele Möglichkeiten, von denen frühere Generationen von Küchenbauern nur träumen konnten. Aktuelle Herde bieten beispielsweise versenkbare Ofentüren, so dass Braten und Kuchen leicht in den Ofen gestellt und wieder herausgeholt werden können. Auch bei den Oberschränken ist dezenter Komfort Trumpf: Türen mit Servotechnik, die mit einem Fingertipp nach oben weg schwenken erleichtern das Verstauen von Vorräten und erhöhen die Übersicht auch auf den obersten Regalböden.

Dieser Komfort setzt allerdings auch voraus, dass die Küche vom Profi geplant wird. Gerade bei verwinkelten und kleinen Räumen verplant sich der Laie schnell, dann wird die Küche rasch zum Ärgernis. Einen Überblick über die Möglichkeiten, die moderne Küchentechnik bietet, und wie man auch auf kleinstem Platz eine Küche unterbringen kann, findet man leicht im Internet. Die Planung sollte dann allerdings einem Fachmann vor Ort aufgetragen werden, denn der kann die Wünsche des Kunden am besten mit den Gegebenheiten des Raumes in Übereinstimmung bringen.

Bier oder Weizengläser mit Gravur sind eine tolle Idee zum verschenken

Das perfekte Geschenk für jeden Anlass – lassen Sie ein Glas individuell gravieren

bierglasJeder kennt das, es naht der Geburtstag eines langjährigen Freundes und man weiß einfach nicht, was man verschenken soll. Was soll man also persönliches schenken, wenn es kein Gutschein sein soll? Eine tolle Geschenkidee ist ein graviertes Glas. Man kann gravierte Gläser zu fast nahezu jedem Anlass verschenken, egal ob es nun ein Geburtstagsgeschenk oder einfach nur ein Mitbringsel als Dankeschön für die Einladung sein soll. Diese persönlichen Geschenke kommen immer gut an

Ob Fußballfan, Bierliebhaber oder einfach so zum sammeln

Wer würde sich nicht freuen, eine individuell Bierglas zu haben. Unter meinbierglas.de findet man eine große Auswahl von den unterschiedlichen Biergläsern . Grundsätzlich lässt sich jedes Bierglas gravieren, es darf allerdings nicht zu klein sein. Man sucht sich also zu aller erst das Glas, welches graviert werden soll aus. Hat man sich für ein Glas entschieden, so kann man es mit dem Wunschtext, Schriftzug oder Bild gravieren lassen. Bis vor einigen Jahren wurde ausschließlich per Hand graviert. Mit Erfindung des Lasers, konnte dann auch genauer und filigraner graviert werden. Zudem hat das Gravieren mittels dem Laser auch den Vorteil, dass es im Laufe der Zeit erschwinglicher geworden ist. Laser gravierte Gläser haben den Vorteil, dass sie spülmaschinenfest sind, Sie müssen also nicht einzeln per Hand gewaschen werden, sondern können wie das restliche Geschirr einfach in die Spülmaschine getan werden.

Die Gravuren der Gläser selbst sind so unterschiedlich wie die Anlässe zu denen sie verschenkt werden. So kann man beispielsweise einem Bierliebhaber mit einem solchen Geschenk ebenso eine Freude machen, wie einem Fußballfan, der das Logo seines Lieblingsvereines auf ein Glas graviert bekommt. Aber auch Firmen oder Vereine nutzen diese originelle Idee sehr gerne und verschenken an ihre Kunden, Mitarbeiter oder Mitglieder sehr gerne das persönliche und individuelle Geschenk.

Wie ein Elefant im Porzellanladen

Wie ein Elefant im Porzellanladen – Porzellan online kaufen

BesteckWer kennt es nicht die Redewendung “Wie ein Elefant im Porzellanladen”. Dieser Spruch kann nun verschieden interpretiert werden. Einerseits werden so Personen bezeichnet, welche auf die Gefühle anderer keine Rücksicht nehmen und andererseits ist “Ein Elefant im Porzellanladen” ein recht ungeschickter Mensch. Sprichwörtlich kann diese Redewendung auch schnell beim Porzellanlauf zum Verhängnis werden.

Porzellankauf mit Folgen

Es ist schön anzusehen, Porzellan soweit das Auge reicht, aber ein Einkauf in einem Porzellanladen kann schnell sehr tückisch werden. Besondere Vorsicht ist beim Einkauf von Porzellan mit Kindern geboten. Schnell kann hier doch ein wertvolles Stück zu Bruch gehen. Dann immer sind die Eltern in der Pflicht. Rechtlich gesehen kann man hier in Fahrlässigkeit oder auch in eine Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Eltern unterscheiden. In dem Fall, dass die Eltern ihre Kinder im Porzellanladen unbeaufsichtigt lassen, dann spricht man von einer Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern gegenüber ihren Kindern. Sollte dabei etwas zu Bruch gehen, dann haften die Eltern mit ihrem Vermögen gegenüber dem Ladenbesitzer. Die Eltern sind von der Haftung mit ihrem Vermögen ausgeschlossen, wenn ihre Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden im Porzellanladen übernimmt. Allerdings müssen die Eltern dann der Versicherung gegenüber erklären, dass sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Im Gegensatz dazu liegt keine Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern vor, wenn sich die Kinder losreißen und dabei einen Schaden verursachen. Auch hier übernimmt dann die Haftpflichtversicherung der Eltern den durch die Kinder verursachten Schaden.

Ermittlung der Schadenshöhe durch Sachverständige

Bei jedem verursachten Schaden muss die aktuelle Schadenshöhe ermittelt werden. Dazu werden in der Regel so genannte Sachverständige herangezogen. Durch sie werden nicht nur entstandene Schäden im Porzellanladen geklärt, sondern die Sachverständigen sind auch für die Ermittlung von Transportschäden von Porzellan vom Hersteller zum Einzelhändler zu ständig. Sie können eine Schadensermittlung aufgrund von Scherbenhaufen tätigen. Ebenfalls sind sie in der Lage diese Scherben in Kleinstarbeit zusammen zusetzen. Ganz ohne Risiko können Verbraucher heute im Internet Porzellan kaufen.

Claus Riedel Glas – Ein Traditionsunternehmen aus Tirol

Böhmische Glasmacherkunst mit Tradition

Der österreichische Glasproduzent von Weingläsern hat heute seinen Sitz in Kufstein in Tirol. Georg Maximilian Riedel führt das Unternehmen in der 10. und 11. Generation. Heute hat das Traditionsunternehmen Claus Riedel Glas internationale Niederlassungen unter anderem in Großbritannien, in den USA, Kanada, Australien und Japan. Claus Riedel Glas gehört zu den führenden Herstellern für Glasserien von Wein- und Spirituosengläsern.

Böhmische Glasmacherdynastie mit langer Tradition

Den Grundstein für die heutige Glasmacherdynastie legte im Jahre 1673 Johann Christoph Riedel in Böhmen. 1756 wurde dann erste Produktionsstätte Zenkerhütte in Antoniawald gegründet. Schnell wurde das dort hergestellte böhmische Glas über die Landesgrenzen berühmt und auch exportiert. Der 1. Weltkrieg hinterließ auch beim böhmischen Glashersteller seine Spuren. Der Export der Glaswaren nach Übersee wurde eingeschränkt. Böhmen war nun auch zur Tschechischen Republik zugehörig. Der Warenexport brach mit der New Yorker Börse im Jahre 1929 vollends ein. Nach Ende des 2. Weltkriegs wurden auf Erlass des Präsidenten der Tschechischen Republik sämtliche Bankguthaben, Firmen und auch private Immobilien der Familie Riedel beschlagnahmt, was auch zum Ende der Produktion führte.

Der Neuanfang von Riedel Glas

Claus Riedel gelang es auf dem Weg in die Kriegsgefangenschaft zu entkommen. Mit Hilfe der Familie Swarovski konnte er dann im Jahre 1954 die ehemalige Tiroler Glashütte aus dem Konkurs holen. Bereits zwei Jahre später, 1956, genau zum 200 jährigen Gründungsjubiläum der Waldglashütte in Böhmen, konnte in Kufstein die Glasproduktion wieder aufgenommen werden. Rasant expandierte das Unternehmen Claus Riedel Glas. 2004 konnte das Unternehmen den deutschen Glaskonzern Nachtmann mit seiner Tochterfirma Spiegelau übernehmen. Seit dieser Zeit produziert das Großunternehmen unter dem Namen Riedel Glas Werk. Schnell konnte sich die Firma zu dem größten Qualitätsglashersteller Europas etablieren. Die Produktion umfasst verschiedene Serien von Gläsern. Dazu zählen die Sommelliers- Serie, Champagnergläser, Wein- und Wassergläser, Cognac- und Spirituosengläser und auch Probiergefässe.

Tischkultur für jeden Anlass durch schönes Porzellan

Schönes Porzellan macht den gedeckten Tisch erst stilvoll

Egal nun ob ein Kaffeetisch, Mittagstisch oder Abendtisch, zu jedem Anlass sollte der Tisch perfekt gedeckt sein, denn wie ein altes Sprichwort schon besagt “Das Auge isst mit.” Zu einem schön gedeckten Tisch gehört nicht nur eine passende Tischdecke, sondern auch ansprechendes Essgeschirr je nach Anlass. Jedes einzelne Teil muss dann auf dem Tisch seinen eignen Platz haben.

Tischlein deck dich

Bevor nun die Speisen auf einem perfekt gedeckten Tisch ihren Platz finden, muss dieser vorher eingedeckt werden. Natürlich benötigt ein schön gedeckter Tisch ein passendes Tischtuch. Es sollte sauber, dem Anlass entsprechend und ohne jegliche Bügel- oder Liegefalten sein. Denn nichts sieht schrecklicher aus. Weiterhin sollten nur zur Tischdecke passende Servietten aus Stoff Verwendung finden. Diese dann noch schön gefaltet und der Anfang für eine perfekt gedeckte Tafel ist getan. Die Servietten werden dabei stets rechts vom Teller platziert. Die Auswahl und auch die Anordnung des Bestecks hat in Abhängigkeit der Menüfolge zu erfolgen. Dabei liegen dann stets das Messer, das Fischmesser, die Fischgabel und der Esslöffel rechts vom Teller. Für die Gabel bleibt dann nur der Platz links vom Teller übrig. Hingegen liegen der Dessertlöffel und das Käsebesteck stets über dem Teller. Sollte in einer Menüfolge ein Brotteller benötigt werden, dann hat dieser immer links neben dem Teller zu stehen. Die Schneide des dazugehörigen Brotmessers zeigt dabei immer nach links in Richtung der rechten Tellerseite. Den krönenden Abschluss eines perfekt gedeckten Tisches bilden ein passendes Blumenbouquet und vielleicht auch passende Kerzen.

Gläser passend zu jedem Menü

Natürlich gehört zu jedem Gang ein separates Glas. Sollte allerdings während des Essens nur ein Getränk serviert werden, dann wird der Tisch auch nur mit einem passendem Glas, entweder einem Wein,- Sekt- oder Wasserglas eingedeckt. Meist wird zur Vorspeise ein Aperitif gereicht. Dieses Glas wird dann bevor der Hauptgang gereicht wird, abgeräumt. Porzellan kann heute auch ganz leicht im Internet gekauft werden. Generell ist bei einem Kauf immer der Anlass ausschlaggebend.

Weißes Gold – Porzellan

Endlich war es im 17. Jahrhundert nun auch in Europa gelungen, dass “weiße Gold” herzustellen. Damals wie auch heute werden aus Porzellan, einem verhältnismäßig festem Material, Figuren, Geschirr, Vasen und Schalen in allen nur möglichen Formen und Ausführungen hergestellt. Dabei muss Porzellan je nach seiner Verwendung unterschieden werden. Es gibt Porzellan zur Herstellung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Porzellan für die Herstellung von Ziergegenständen. Letzteres ist zarter und filigraner im Gegensatz zum Porzellan für den Alltagsbedarf. Porzellan kann durchaus einen sehr hohen Wert aufgrund seines Alters und auch Herkunft erreichen. Für viele Sammler kommt der Wert von Porzellan dem des Goldes gleich. Daher stammt dann vielleicht auch das Pseudonym “Weißes Gold”.

Der Ursprung des Weißen Goldes

Die Meinungen der Fachleute gehen bei der Bezeichnung “Weißes Gold” auseinander. Auf der einen Seite kann das Porzellan eben so teuer sein wie pures glänzendes Gold, daher dann auch die Bezeichnung “weißes Gold”. Aber der Name kann auch noch auf einen anderen Sachverhalt zurückzuführen sein. Der Alchimist Johann Friedrich Böttger behauptete im Jahre 1708, dass er einfach aus wertlosem Material Gold herstellen könne. Dies kam auch dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken zu Gehör. Böttger wurde daraufhin gefangen genommen und auf der Jungfernbastei festgesetzt. Hier sollte er nun seine Behauptung beweisen. Er führte viele Versuche durch, aber leider erfolglos. Durch die Hilfe von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus konnte dann schließlich eine Rezeptur zur Herstellung von Porzellan, dem “weißen Gold”, gefunden werden. Nach dessen Tod verfeinerte Böttger die bestehende Rezeptur dann weiter.

Der Beginn der Porzellanherstellung in Europa

Bereits 1709 wurde unter dem Kurfürsten August dem Starken die erste reguläre Produktion von Porzellan in der Meißner Porzellanmanufaktur aufgenommen. Sie ist die älteste Manufaktur und auch heute noch wird hier das weltberühmte Meißner Porzellan produziert. Schnell können Sammlerstücke schon einmal den Wert von Gold erreichen oder gar noch einen höheren Wert. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Figuren, Schalen, Geschirr aus feinem Porzellan schon einmal einen Stellenwert von 10.000 Euro und mehr erreichen können. Porzellan egal ob chinesisches, japanisches oder europäisches gilt in Fachkreisen als ein hochkarätiges Sammlerobjekt und als eine Geldanlage .

Le Creuset – ein französischen Unternehmen mit Tradition

Le Creuset ist seit Jahrzehnten ein Marktführer bei der Herstellung von Küchengeschirr. Das französische Traditionsunternehmen hat über 18 Vertriebsgesellschaften in aller Welt, so auch in Deutschland. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Baden Württemberg und wird in Form einer GmbH geführt. Die Produktion selbst erfolgt dabei in Fresnoy- le- Grand in Frankreich.

Wie alles begann mit dem Kochgeschirr

Im Jahre 1925 erfolgte die Firmengründung durch zwei Belgier, Armand Desaegher und Octave Aubecq. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung von Kochgeschirr aus emaillierten Gusseisen. Einige Jahre später 1952 wurden die ersten Exporte in verschiedene Länder Europas getätigt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon fünf Jahre später übernahm das Unternehmen Le Creuset einen seiner größten Mitbewerber Les Hauts Fourneaux of Cousances. Rasant entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter und schon 1970 konnte ein weiterer Mitbewerber Godin von Le Creuset übernommen werden. Im Jahre 1988 kaufte dann Paul van Zuydam das Unternehmen. Er wird so zum alleinigen Eigentümer. Der Erfolg geht immer weiter. 1992 kann von Le Creuset die Marke Screwpull erworben werden. Aufgrund der Nachfrage von Kochgeschirr aus Gusseisen werden in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zahlreiche Niederlassungen auf der ganzen Welt gegründet. Heute gibt es unter anderem Niederlassungen in der Schweiz, Hongkong, Brasilien, Spanien, Südafrika, Italien, Skandinavien, Österreich, Kanada und in der Tschechischen Republik. Die Le Creuset GmbH in Deutschland wurde im Jahre 1994 gegründet.

Vom Wasserkessel bis zu Küchen-Textilien

Die Produktpalette des Unternehmens Le Creuset ist heut sehr vielseitig. Angefangen hatte alles im Jahre 1925 mit dem Le- Creuset- Bräter. Im Angebot befinden sich heute natürlich Töpfe, Pfannen, Bräter und Woks aus Gusseisen, Alu- Antihaft und Mehrschichtmaterial. Daneben werden auch Küchenhelfer, Wasserkessel, Steinzeug, Silikon- Accessoires, Weinaccessoires und diverse Küchen- Textilien produziert.