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Wie ein Elefant im Porzellanladen

Wie ein Elefant im Porzellanladen – Porzellan online kaufen

BesteckWer kennt es nicht die Redewendung “Wie ein Elefant im Porzellanladen”. Dieser Spruch kann nun verschieden interpretiert werden. Einerseits werden so Personen bezeichnet, welche auf die Gefühle anderer keine Rücksicht nehmen und andererseits ist “Ein Elefant im Porzellanladen” ein recht ungeschickter Mensch. Sprichwörtlich kann diese Redewendung auch schnell beim Porzellanlauf zum Verhängnis werden.

Porzellankauf mit Folgen

Es ist schön anzusehen, Porzellan soweit das Auge reicht, aber ein Einkauf in einem Porzellanladen kann schnell sehr tückisch werden. Besondere Vorsicht ist beim Einkauf von Porzellan mit Kindern geboten. Schnell kann hier doch ein wertvolles Stück zu Bruch gehen. Dann immer sind die Eltern in der Pflicht. Rechtlich gesehen kann man hier in Fahrlässigkeit oder auch in eine Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Eltern unterscheiden. In dem Fall, dass die Eltern ihre Kinder im Porzellanladen unbeaufsichtigt lassen, dann spricht man von einer Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern gegenüber ihren Kindern. Sollte dabei etwas zu Bruch gehen, dann haften die Eltern mit ihrem Vermögen gegenüber dem Ladenbesitzer. Die Eltern sind von der Haftung mit ihrem Vermögen ausgeschlossen, wenn ihre Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden im Porzellanladen übernimmt. Allerdings müssen die Eltern dann der Versicherung gegenüber erklären, dass sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Im Gegensatz dazu liegt keine Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern vor, wenn sich die Kinder losreißen und dabei einen Schaden verursachen. Auch hier übernimmt dann die Haftpflichtversicherung der Eltern den durch die Kinder verursachten Schaden.

Ermittlung der Schadenshöhe durch Sachverständige

Bei jedem verursachten Schaden muss die aktuelle Schadenshöhe ermittelt werden. Dazu werden in der Regel so genannte Sachverständige herangezogen. Durch sie werden nicht nur entstandene Schäden im Porzellanladen geklärt, sondern die Sachverständigen sind auch für die Ermittlung von Transportschäden von Porzellan vom Hersteller zum Einzelhändler zu ständig. Sie können eine Schadensermittlung aufgrund von Scherbenhaufen tätigen. Ebenfalls sind sie in der Lage diese Scherben in Kleinstarbeit zusammen zusetzen. Ganz ohne Risiko können Verbraucher heute im Internet Porzellan kaufen.

Tischkultur für jeden Anlass durch schönes Porzellan

Schönes Porzellan macht den gedeckten Tisch erst stilvoll

Egal nun ob ein Kaffeetisch, Mittagstisch oder Abendtisch, zu jedem Anlass sollte der Tisch perfekt gedeckt sein, denn wie ein altes Sprichwort schon besagt “Das Auge isst mit.” Zu einem schön gedeckten Tisch gehört nicht nur eine passende Tischdecke, sondern auch ansprechendes Essgeschirr je nach Anlass. Jedes einzelne Teil muss dann auf dem Tisch seinen eignen Platz haben.

Tischlein deck dich

Bevor nun die Speisen auf einem perfekt gedeckten Tisch ihren Platz finden, muss dieser vorher eingedeckt werden. Natürlich benötigt ein schön gedeckter Tisch ein passendes Tischtuch. Es sollte sauber, dem Anlass entsprechend und ohne jegliche Bügel- oder Liegefalten sein. Denn nichts sieht schrecklicher aus. Weiterhin sollten nur zur Tischdecke passende Servietten aus Stoff Verwendung finden. Diese dann noch schön gefaltet und der Anfang für eine perfekt gedeckte Tafel ist getan. Die Servietten werden dabei stets rechts vom Teller platziert. Die Auswahl und auch die Anordnung des Bestecks hat in Abhängigkeit der Menüfolge zu erfolgen. Dabei liegen dann stets das Messer, das Fischmesser, die Fischgabel und der Esslöffel rechts vom Teller. Für die Gabel bleibt dann nur der Platz links vom Teller übrig. Hingegen liegen der Dessertlöffel und das Käsebesteck stets über dem Teller. Sollte in einer Menüfolge ein Brotteller benötigt werden, dann hat dieser immer links neben dem Teller zu stehen. Die Schneide des dazugehörigen Brotmessers zeigt dabei immer nach links in Richtung der rechten Tellerseite. Den krönenden Abschluss eines perfekt gedeckten Tisches bilden ein passendes Blumenbouquet und vielleicht auch passende Kerzen.

Gläser passend zu jedem Menü

Natürlich gehört zu jedem Gang ein separates Glas. Sollte allerdings während des Essens nur ein Getränk serviert werden, dann wird der Tisch auch nur mit einem passendem Glas, entweder einem Wein,- Sekt- oder Wasserglas eingedeckt. Meist wird zur Vorspeise ein Aperitif gereicht. Dieses Glas wird dann bevor der Hauptgang gereicht wird, abgeräumt. Porzellan kann heute auch ganz leicht im Internet gekauft werden. Generell ist bei einem Kauf immer der Anlass ausschlaggebend.

Weißes Gold – Porzellan

Endlich war es im 17. Jahrhundert nun auch in Europa gelungen, dass “weiße Gold” herzustellen. Damals wie auch heute werden aus Porzellan, einem verhältnismäßig festem Material, Figuren, Geschirr, Vasen und Schalen in allen nur möglichen Formen und Ausführungen hergestellt. Dabei muss Porzellan je nach seiner Verwendung unterschieden werden. Es gibt Porzellan zur Herstellung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Porzellan für die Herstellung von Ziergegenständen. Letzteres ist zarter und filigraner im Gegensatz zum Porzellan für den Alltagsbedarf. Porzellan kann durchaus einen sehr hohen Wert aufgrund seines Alters und auch Herkunft erreichen. Für viele Sammler kommt der Wert von Porzellan dem des Goldes gleich. Daher stammt dann vielleicht auch das Pseudonym “Weißes Gold”.

Der Ursprung des Weißen Goldes

Die Meinungen der Fachleute gehen bei der Bezeichnung “Weißes Gold” auseinander. Auf der einen Seite kann das Porzellan eben so teuer sein wie pures glänzendes Gold, daher dann auch die Bezeichnung “weißes Gold”. Aber der Name kann auch noch auf einen anderen Sachverhalt zurückzuführen sein. Der Alchimist Johann Friedrich Böttger behauptete im Jahre 1708, dass er einfach aus wertlosem Material Gold herstellen könne. Dies kam auch dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken zu Gehör. Böttger wurde daraufhin gefangen genommen und auf der Jungfernbastei festgesetzt. Hier sollte er nun seine Behauptung beweisen. Er führte viele Versuche durch, aber leider erfolglos. Durch die Hilfe von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus konnte dann schließlich eine Rezeptur zur Herstellung von Porzellan, dem “weißen Gold”, gefunden werden. Nach dessen Tod verfeinerte Böttger die bestehende Rezeptur dann weiter.

Der Beginn der Porzellanherstellung in Europa

Bereits 1709 wurde unter dem Kurfürsten August dem Starken die erste reguläre Produktion von Porzellan in der Meißner Porzellanmanufaktur aufgenommen. Sie ist die älteste Manufaktur und auch heute noch wird hier das weltberühmte Meißner Porzellan produziert. Schnell können Sammlerstücke schon einmal den Wert von Gold erreichen oder gar noch einen höheren Wert. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Figuren, Schalen, Geschirr aus feinem Porzellan schon einmal einen Stellenwert von 10.000 Euro und mehr erreichen können. Porzellan egal ob chinesisches, japanisches oder europäisches gilt in Fachkreisen als ein hochkarätiges Sammlerobjekt und als eine Geldanlage .

Le Creuset – ein französischen Unternehmen mit Tradition

Le Creuset ist seit Jahrzehnten ein Marktführer bei der Herstellung von Küchengeschirr. Das französische Traditionsunternehmen hat über 18 Vertriebsgesellschaften in aller Welt, so auch in Deutschland. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Baden Württemberg und wird in Form einer GmbH geführt. Die Produktion selbst erfolgt dabei in Fresnoy- le- Grand in Frankreich.

Wie alles begann mit dem Kochgeschirr

Im Jahre 1925 erfolgte die Firmengründung durch zwei Belgier, Armand Desaegher und Octave Aubecq. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung von Kochgeschirr aus emaillierten Gusseisen. Einige Jahre später 1952 wurden die ersten Exporte in verschiedene Länder Europas getätigt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon fünf Jahre später übernahm das Unternehmen Le Creuset einen seiner größten Mitbewerber Les Hauts Fourneaux of Cousances. Rasant entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter und schon 1970 konnte ein weiterer Mitbewerber Godin von Le Creuset übernommen werden. Im Jahre 1988 kaufte dann Paul van Zuydam das Unternehmen. Er wird so zum alleinigen Eigentümer. Der Erfolg geht immer weiter. 1992 kann von Le Creuset die Marke Screwpull erworben werden. Aufgrund der Nachfrage von Kochgeschirr aus Gusseisen werden in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zahlreiche Niederlassungen auf der ganzen Welt gegründet. Heute gibt es unter anderem Niederlassungen in der Schweiz, Hongkong, Brasilien, Spanien, Südafrika, Italien, Skandinavien, Österreich, Kanada und in der Tschechischen Republik. Die Le Creuset GmbH in Deutschland wurde im Jahre 1994 gegründet.

Vom Wasserkessel bis zu Küchen-Textilien

Die Produktpalette des Unternehmens Le Creuset ist heut sehr vielseitig. Angefangen hatte alles im Jahre 1925 mit dem Le- Creuset- Bräter. Im Angebot befinden sich heute natürlich Töpfe, Pfannen, Bräter und Woks aus Gusseisen, Alu- Antihaft und Mehrschichtmaterial. Daneben werden auch Küchenhelfer, Wasserkessel, Steinzeug, Silikon- Accessoires, Weinaccessoires und diverse Küchen- Textilien produziert.

Gmundner Keramik – ein Unternehmen mit Tradition

Geschirr von Keramikkünstlern

Die Gmundner Keramik- Manufaktur für Kunst- und Gebrauchsgegenstände ist in Gmunden im Salzkammergut ansässig. Gmunden war schon im 17. Jahrhundert als ein Zentrum der altösterreichischen Fein- und Zierkeramik bekannt. Zu jener Zeit inspirierte besonders die Landschaft viele der Keramikkünstler zu außerordentlichen Formen und Farben. Über die Grenzen des Landes bekannt aus dieser Zeit ist das Dekor Grüngeflammtes. Im Jahre 1843 wurde die Künstlerische Werkstatt von Franz und Emilie Schleiß gegründet. Über die Jahre waren dort viele Künstler wie Ludwig Heinrich Jungnickel, Willi Sitte und Anton Klieber tätig. Im Jahre 1923 erfolgte dann die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft. Während des Krieges mussten die Produktion mehr oder weniger mehrmals unterbrochen werden. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung keramischer Gegenstände. Diese wurden in Handarbeit gefertigt. Im September 1931 wurde die Produktion behördlich genehmigt. Etliche Jahre später 1968 erwarb Johannes Hohenberg den Betrieb. Zu jener Zeit wurde hauptsächlich figurale Kunst gefertigt. Es erfolgte nun eine langsame Umstellung auf die Produktion von Gebrauchsgeschirr. Dabei wurde das Unternehmen mit dem Grüngeflammten sehr erfolgreich. Es wurde zum typischen österreichischen Tafelgeschirr. Seit dem Jahre 1975 kann das Unternehmen das Bundeswappen Österreichs im Geschäftsverkehr verwenden. Der Salzburger Unternehmer Johannes Graf von Moy übernahm 1997 die Mehrheit am Unternehmen.

Der Wandel der Gmundner Manufaktur

In den darauf folgenden Jahren wurde das Unternehmen modernisiert. Es erfolgt heute weitestgehend die Produktion von Gebrauchs- und Geschenkartikeln. Alle hergestellten Produkte unterliegen heute der ÖNORM für Gastronomieporzellan. Die Gmundner Keramik Manufaktur ist in Österreich selbst der Marktführer im Bereich Markenporzellan. Allerdings wird über ein Viertel der gesamten Produktion nach Europa und in die USA exportiert.

Vielfältige Keramik Produktpalette mit Flair

Die Produktpalette des Unternehmens reicht vom Kaffee- und Speiseservice bis hin zu Vasen und verschiedenen Ziergegenständen. Es werden heute über 500 verschiedene Formen in mehr als 20 Dekors produziert. Die Gmundner Keramik produziert auch individuelle Produkte für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungskunden. Neben den traditionellen Dekors Streublumen und Grüngeflammt werden auch die neuen Dekors Traunsee und Stern präsentiert.

Tischkultur für ein angenehmes Essvergnügen

Die bestehende Tischkultur ist von Land zu Land doch recht unterschiedlich. weiterhin haben bestehende Traditionen und die Zeit im Wandel einen großen Einfluss auf die jeweilige Tischkultur. Dazu gehört nicht nur eine schöne gedeckte Tafel und das dazugehörige Essgeschirr auch das normale, gemeinsame Einnehmen von Mahlzeiten und eine entsprechende Menüfolge gehört zur Tischkultur. Man denke nur an die guten Tischsitten. So wird in der arabischen Welt teilweise mit den Fingern der rechten Hand gegessen und dies alles von einem gemeinsamen großen Teller. In China hingegen gehört rülpsen und schlürfen am Tisch zum guten Ton. Hier wird die Suppenschüssel im Gegensatz zu Deutschland einfach an den Mund geführt. Im Mittelalter wurden einfach die Knochen vom Mahl hinter sich geschmissen. Besteck und auch gute Manieren waren zu jener Zeit wenig verbreitet.

Tischkultur beginnt mit einer schön gedeckten Tafel

Um ein Essen genießen zu können oder auch Gäste zu bewirten, gehört natürlich eine Tischdecke je nach Anlass, die Verwendung von Geschirr, Besteck und Gläsern. Die Auswahl der Gedecke richtet sich hierbei je nach dem Anlass, beispielsweise ein Gedeck für das Frühstück, Mittag/Abendessen, Nachmittagskaffee oder für die Brotzeit. Neben kleinen und großen Tellern gehören zu einem Gedeck auch eine Kaffee- oder Teetasse mit Unterteller oder Gläser je nach Mahlzeit. Selbstverständlich gehört auch zu einem gut gedeckten Tisch das entsprechende Besteck. Das Geschirr und auch das Besteck werden in einer bestimmten Reihenfolge auf dem Tisch angeordnet. Die Gläser und Tassen stehen dabei immer rechts oben neben dem Teller. Das Besteck wird dabei links und rechts neben dem Teller, je nach Speise angeordnet. Bei einem Mittagessen wird dann der Teller erst mit der Speise zusammen serviert.

Schmückendes Beiwerk für das Auge

Eine fertig gedeckte Tafel kann noch durch verschiedene Accessoires verschönert werden. Dazu gehören unter anderem Servietten, Kerzen und Blumen. Bei jedem größeren Essen sollten Servietten auf keiner Tafel fehlen. Je nach Anlass finden Servietten aus Stoff oder aus Papier Verwendung. Kerzen werden in der Regel zu einem abendlichen Essen aufgestellt. Blumen geben einer Tafel ein festliches Aussehen. Daneben können auch Tischkarten und Menükarten je nach Größe der Gesellschaft Verwendung finden.

Porzellanzeichen dienen zur Identifizierung der Porzellanhersteller

Porzellan fasziniert schon seit Jahrhunderten durch seine Härte und der Zeit entsprechenden Design. Es ist schon ein kleines Wunder, wie aus Ton, Quarz und Feldspat ein so wundervolles Endprodukt mit einer langen Lebensdauer entstehen kann. Das Porzellan muss nach der Fertigung der bestimmten Formen dann bei einer sehr hohen Temperatur zwei- bis dreimal gebrannt werden. Moderne Verfahren ermöglichen es den Herstellern in der heutigen Zeit, dass das Porzellan nur noch einmal gebrannt werden muss. Nach dem Brennvorgang wird das entstandene Produkt von den einzelnen Herstellern durch Bemalen und Gestalten noch weiter verfeinert. In der Regel wird dies per Hand durchgeführt. Es ist natürlich mit einem hohen Arbeitsaufwand und Kosten verbunden. Was dann wiederum sich auch im Preis niederschlägt. Bei der Herstellung von Porzellan werden die einzelnen Stücke mit unterschiedlichen Zeichen versehen. Diese Porzellanzeichen dienen zur Identifizierung der verschiedenen Porzellanhersteller. Schon auf dem ersten Blick kann so leicht die Herkunft des Porzellans bestimmt werden.

Porzellan nicht nur für Sammler

Porzellan gibt es nun in verschiedenen Ausführungen und für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke. Neben exklusiven Sammlerstücken findet man selbstverständlich im Angebot auch Porzellan für den täglichen Bedarf. Das teure Markenporzellan wird hierbei von den Sammlern bevorzugt. Bei einem Weiterkauf oder auch auf Auktionen können hier hohe Preise erzielt werden. Die auf dem Porzellan befindlichen Zeichen, die Erkennungsmerkmale, können dabei den Wert sehr stark beeinflussen. Die spezifischen Merkmale wie die Härte und Dichte können von Produkt zu Produkt stark variieren. Sammler bevorzugen normalerweise durchscheinende Stücke. Sie müssen ebenfalls ohne Mängel und Beschädigungen sein. Das erste bekannte Porzellan wurde im 18. Jahrhundert unter dem Namen Meißner bekannt. Es wurde in der ersten Porzellanfabrik namens Meißner produziert. Schon zur damaligen Zeit wurden die Stücke mit Schwertern im Kreuz versehen. Dieses älteste Porzellanzeichen steht auch heute noch für Qualität. Porzellan in seiner Schönheit lässt eine gedeckte Tafel erst richtig in einem Glanz erstrahlen.

Edles Geschirr aus antikem Porzellan

Porzellan besticht schon seit seiner Erfindung durch seine Eleganz, seinen Stil und antikem Design. Das “weiße Gold” wurde schnell zu einem begehrten Sammlerobjekt. Selbst der Kurfürst August der Starke war von den zarten Formen und Linien begeistert. Daran erinnert heute noch seine weltberühmte Sammlung im Dresdner Zwinger. Je nach der Herkunft und dem Alter kann Porzellan schnell zu einem wahren Schatz werden. Gerade in der heutigen Zeit ist Porzellan als Sammlerobjekt sehr geschätzt. Es erhält einen Ehrenplatz in der Glasvitrine und darf dort nur bestaunt werden, aber niemals zum täglichen Gebrauch verwendet werden. Sammlerporzellan wird als Familienporzellan über Jahre, Jahrzehnte in Ehren gehalten und immer an die folgende Generation weitergegeben. Einen besonderen Wert hat Porzellan mit zahlreichen Verzierungen und eleganten Goldrändern.

Porzellan und seine Verzierungen

Von einem besonderen Wert sind für Sammler antike Porzellangefäße mit besonderen Verzierungen. Porzellangegenstände werden in der Regel in aufwendiger Handarbeit bemalt. Die Porzellanmaler verfügen über viel Geschick und Geduld. Die Bemalung wird in Liebe zum Detail hergestellt. Meist ist daher auch die Anzahl solcher wundervoll angefertigten Stücke begrenzt. Aufgrund dessen ist der Wert mitunter auch unermesslich hoch. Solch Porzellan mit wertvollen Verzierungen besitzt einen besonderen Charme. Es erzählt meist seine ganz persönliche Geschichte.

Trödelmärkte oft Fundgruben für “Porzellansammlerobjekte”

Trödel- und Flohmärkte sind bei Sammlern beliebter dennje. Sehr oft stöbern sie hier nach besonderen Sammlerobjekten und werden in den meisten Fällen auch fündig. Es werden hier viele antike Stücke angeboten. Für den einen ist es nur Trödel und für den Kenner ein wertvolles Sammlerstück. Mit viel Glück kann man hier auch Porzellansammlungen aus ehemaligem Familienbesitz finden. Auch wenn es sich hier um Flohmärkte handelt, können die Preise hier mitunter sehr hoch sein. Im Gegensatz dazu werden aber auch vom Verkäufer so genannte “Dachbodenfunde” angeboten. Teilweise weiß er dabei gar nicht, dass es sich vielleicht um eine wertvolle Porzellansammlung handelt. Neben Trödel- und Flohmärkten besteht aber auch die Möglichkeit edles Porzellan im Internet zu kaufen.

Hutschenreuther – Produzent gehobener Tischausstattung

Alles begann in Hohenberg an der Eger. Im Jahre 1814 gründete hier Carl Magnus Hutschenreuther die erste Porzellanmanufaktur in Nordbayern. Die ersten Stücke wurden in den Räumen der Burg Hohenberg produziert. Einige Jahre später um 1819 reichten diese Räumlichkeiten allerdings für die rasant steigende Produktion nicht mehr aus. Der Unternehmer hatte die Möglichkeit das Areal “Freundschaft” in Hohenberg käuflich zu erwerben. Kurze Zeit später wurde hier dann die erste Produktionsstätte der Hutschenreuther Porzellanmanufaktur errichtet. Im Jahre 1814 produzierte das Unternehmen unter dem Namen C.M. Hutschenreuther AG. Das Hutschenreuther Porzellan wurde besonders durch die Dekore mit Goldätzkante und durch die leuchtenden Farben der Kobaltglasur bekannt und weltberühmt. In der damaligen Zeit war das Hutschenreuther Porzellan bei den Königshäusern in aller Welt und bei Staatsmännern sehr beliebt. Nach dem Tod von Carl Magnus Hutschenreuther führte seine Frau Johanna mit den beiden Söhnen Christian und Lorenz die Manufaktur weiter.

Lorenz Hutschenreuther beschreitet neue Wege mit dem Porzellanherstellung

Lorenz Hutschenreuther führte dann die Familientradition allein weiter. Er gründete neben dem Traditionsunternehmer in Hohenberg im Jahre 1856 seine eigene Porzellanfabrik in Selb. 1917 wurde im Unternehmen eine Kunstabteilung eröffnet. Neben dem traditionellen Essgeschirr wurden nun auch Figuren, Dekoartikel und Wandteller hergestellt. Beide Unternehmen in Hohenberg und auch in Selb konnten Rezessionen und die Wirren des 1. und auch 2. Weltkrieges unbeschadet überstehen. Im Jahre 1969 verschmolzen dann das Unternehmen C.M. Hutschenreuther AG Hohenberg und die Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther zu der Hutschenreuther AG Selb.

Hutschenreuther Porzellan heute

Seit dem Jahr 2000 gehört die Marke Hutschenreuther zu der Rosenthal AG. Es werden nach wie vor die traditionsreichen Porzellanserien wie Dresden Weiss, Maria Theresia, Baronesse, Ballerine und Blaue Zwiebelmuster produziert. Daneben sind auch Dekoartikel und Figuren sehr beliebt. Das Traditionsunternehmen in Hohenberg wird heute von der Firma Dibbern als C.M. Manufaktur für Bone China GmbH & Co. KG weitergeführt.

Die Geschichte des Porzellans

Die Geschichte des Porzellans ist jahrtausende alt

Die Geschichte des Porzellans reicht Tausende von Jahren zurück. Das erste Porzellan wurde bereits im Jahr 620 in China hergestellt. Das chinesische Kaiserreich war über Jahrhunderte hinweg führend in der Porzellanherstellung. Die verwendeten Rohstoffe und Herstellungsmethoden wurden wie ein Geheimnis gehütet. Auch in der heutigen Zeit ist das chinesische Porzellan von Mythen und Sagen umgeben. Es ist nach wie vor wunderschön und auch recht wertvoll.

Europa und das Porzellan

Marco Polo brachte von seinen Reisen zum Erstaunen der Europäer das “weiße Gold” mit. Alle Anstrengungen und Versuche europäischer Wissenschaftler scheiterten allerdings über Jahrhunderte bei der Herstellung von Porzellan. Es wurden unzählige Versuche hinsichtlich des Materials und auch der Herstellungsmethoden unternommen. Erst um 1708 wurde durch den deutschen Alchimisten Johann Friedrich Böttger das Geheimnis um die Herstellung des weißen Goldes gelüftet. Zu jener Zeit wurde Böttger auf Befehl des Kurfürsten August dem Starken auf der Jungfernbastei gefangen gehalten. Dem Alchimisten wurde nach gesagt, dass er aus wertlosen Materialien angeblich Gold herstellen konnte. Anstelle von purem Gold gelang es Böttger aus Kaolin, Petuntse und Quarz mit Hilfe von spezieller Brennvorgänge das begehrte weiße Gold, das Porzellan herzustellen. Der Verdienst der Porzellanherstellung kam dabei allerdings nicht allein nur Johann Friedrich Böttger zu, sondern er arbeitete mit Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zusammen. Nach dem Tod von Tschirnhaus verfeinerte dann Böttger die Rezeptur für die Herstellung des weißen Goldes.

August der Starke, der eigentliche Förderer der Porzellanherstellung

Im Jahre 1709 konnte dem Kurfürsten dann endlich die frohe Kunde gebracht werden, dass die Versuche Böttgers mit Erfolg zur Herstellung von Porzellan führten. Dieser ließ wiederum die Porzellanherstellung sofort patentieren. Bereits ein Jahr später nahm in Sachsen die erste und zugleich älteste Porzellanmanufaktur Meißen ihre reguläre Produktion von Porzellan auf. Das hergestellte Porzellan wurde mit zwei Schwertern im Kreuz gekennzeichnet. Dieses markante Markenzeichen wurde bis heute beibehalten. Schon ein Jahr nach der Gründung der Porzellanmanufaktur in Meißen wurde in Wien eine weitere Porzellanmanufaktur gegründet.