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Woran erkenne ich hochwertiges Hotelporzellan?

Porzellanwaren für den privaten Gebrauch unterscheiden sich von Hotelporzellan in mehreren Punkten. Zunächst ist da das Offensichtliche: Das Design. Hotelporzellan wird so konstruiert, dass es möglichst effizient auf den genormten Stell- und Lagerflächen in der Gastronomie untergebracht werden kann. Das bedeutet nicht, dass es besonders klein sein muss, sondern nur, dass die Abmessungen so gestaltet sind, dass eine effiziente Platznutzung gewährleistet ist.

Das betrifft beim Geschirr etwa die Regale im Küchenbereich ebenso wie Flächen für das Vorwärmen des Geschirrs oder auch nach der Benutzung die Platzierung in der Geschirrspülmaschine. Hier kommt es überall darauf an, möglichst viel Geschirr auf wenig Stellfläche unterzubringen. Sehr gute Stapelbarkeit etwa ist also ein unbedingtes Muss.

Hotelporzellan ist hart im Nehmen

Neben der äußeren Erscheinung zählen auch die inneren Werte. Hotelporzellan ist vielfach höheren Belastungen ausgesetzt als privat genutzte Porzellanwaren. Damit es trotzdem lange hält, wird es zum einen mit größeren Wanddicken entworfen, und zum anderen mit schlagfesten Randverstärkungen versehen. Moderne Keramikmaterialien lassen Hotelporzellan dabei trotzdem nicht klobig oder unhandlich aussehen. Ein Blick in das breite Sortiment an Hotelporzellan von Intergastro zeigt, wie gut die hohe Belastbarkeit mit den Anforderungen an Abmessungen und gefällige Erscheinung vereinbar ist.

Neben dem üblichen Geschirr sind auch die feuerfesten Serien für Auflauf, Gratin und Soufflé einen Blick wert. Weniger bekannt ist, dass die weit verbreiteten Standardbehälter der Gastronorm-Serien ebenfalls in Porzellanausführung erhältlich sind. Diese eignen sich ideal für Verköstigungen, bei denen es auch auf einen gehobenen Eindruck ankommt, beispielsweise für den Einsatz direkt am Buffet. Bei den verfügbaren Farben setzen sich die Porzellanvarianten ebenso eindrucksvoll von den Standard-Edelstahlbehältern ab: Sie sind in rot, blau, beige und weiß erhältlich.

Für Hotelporzellan ist auch die Industriespülmaschine kein Problem

Wer schon einmal eine Industriespülmaschine in Aktion gesehen hat, kann erahnen, welchen Belastungen das Porzellan darin ausgesetzt ist. Binnen weniger Sekunden wird es von kochendheißem Wasser auf weit über 80 °C erhitzt, während die aggressive Waschlauge mit hohem Druck von allen Seiten auf das Porzellan einprasselt. Heraus kommt makellos sauberes Porzellan – ohne eine Spur dieser Beanspruchung.

Platz ist in der kleinsten Küche – wenn sie gut geplant wird

Einen kleine Küche kann genau so ergonomisch sein wie eine große Küche

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Kitchen interior – istock – Elenathewise

Im Laufe der Zeit fielen einige dieser Funktionen weg, in modernen Häusern fällt die Küche daher meist eher klein aus, zugunsten etwa eines großen Wohnzimmers. Da die Grundfläche des Hauses auch stark den Preis für das notwendige Grundstück bestimmt, geht der Trend vermehrt dazu, in die Höhe statt in die Fläche zu bauen. All diese Faktoren bringen mit sich, dass die Ausrüstung der Küche heute insgesamt aufwendiger in der Planung ist als früher. Geschlossene Küchenzeilen bei denen jeder Kubikzentimeter sinnvoll genutzt wird haben das alte Bild einer großen Küche mit einzelnen Möbelstücken und Großgeräten fast vollständig abgelöst.

Gute Planung und exakte Ausmessung sind die wichtigsten Voraussetzungen

Moderne Werkstoffe bieten dabei viele Möglichkeiten, von denen frühere Generationen von Küchenbauern nur träumen konnten. Aktuelle Herde bieten beispielsweise versenkbare Ofentüren, so dass Braten und Kuchen leicht in den Ofen gestellt und wieder herausgeholt werden können. Auch bei den Oberschränken ist dezenter Komfort Trumpf: Türen mit Servotechnik, die mit einem Fingertipp nach oben weg schwenken erleichtern das Verstauen von Vorräten und erhöhen die Übersicht auch auf den obersten Regalböden.

Dieser Komfort setzt allerdings auch voraus, dass die Küche vom Profi geplant wird. Gerade bei verwinkelten und kleinen Räumen verplant sich der Laie schnell, dann wird die Küche rasch zum Ärgernis. Einen Überblick über die Möglichkeiten, die moderne Küchentechnik bietet, und wie man auch auf kleinstem Platz eine Küche unterbringen kann, findet man leicht im Internet. Die Planung sollte dann allerdings einem Fachmann vor Ort aufgetragen werden, denn der kann die Wünsche des Kunden am besten mit den Gegebenheiten des Raumes in Übereinstimmung bringen.

Tischkultur für jeden Anlass durch schönes Porzellan

Schönes Porzellan macht den gedeckten Tisch erst stilvoll

Egal nun ob ein Kaffeetisch, Mittagstisch oder Abendtisch, zu jedem Anlass sollte der Tisch perfekt gedeckt sein, denn wie ein altes Sprichwort schon besagt “Das Auge isst mit.” Zu einem schön gedeckten Tisch gehört nicht nur eine passende Tischdecke, sondern auch ansprechendes Essgeschirr je nach Anlass. Jedes einzelne Teil muss dann auf dem Tisch seinen eignen Platz haben.

Tischlein deck dich

Bevor nun die Speisen auf einem perfekt gedeckten Tisch ihren Platz finden, muss dieser vorher eingedeckt werden. Natürlich benötigt ein schön gedeckter Tisch ein passendes Tischtuch. Es sollte sauber, dem Anlass entsprechend und ohne jegliche Bügel- oder Liegefalten sein. Denn nichts sieht schrecklicher aus. Weiterhin sollten nur zur Tischdecke passende Servietten aus Stoff Verwendung finden. Diese dann noch schön gefaltet und der Anfang für eine perfekt gedeckte Tafel ist getan. Die Servietten werden dabei stets rechts vom Teller platziert. Die Auswahl und auch die Anordnung des Bestecks hat in Abhängigkeit der Menüfolge zu erfolgen. Dabei liegen dann stets das Messer, das Fischmesser, die Fischgabel und der Esslöffel rechts vom Teller. Für die Gabel bleibt dann nur der Platz links vom Teller übrig. Hingegen liegen der Dessertlöffel und das Käsebesteck stets über dem Teller. Sollte in einer Menüfolge ein Brotteller benötigt werden, dann hat dieser immer links neben dem Teller zu stehen. Die Schneide des dazugehörigen Brotmessers zeigt dabei immer nach links in Richtung der rechten Tellerseite. Den krönenden Abschluss eines perfekt gedeckten Tisches bilden ein passendes Blumenbouquet und vielleicht auch passende Kerzen.

Gläser passend zu jedem Menü

Natürlich gehört zu jedem Gang ein separates Glas. Sollte allerdings während des Essens nur ein Getränk serviert werden, dann wird der Tisch auch nur mit einem passendem Glas, entweder einem Wein,- Sekt- oder Wasserglas eingedeckt. Meist wird zur Vorspeise ein Aperitif gereicht. Dieses Glas wird dann bevor der Hauptgang gereicht wird, abgeräumt. Porzellan kann heute auch ganz leicht im Internet gekauft werden. Generell ist bei einem Kauf immer der Anlass ausschlaggebend.

Weißes Gold – Porzellan

Endlich war es im 17. Jahrhundert nun auch in Europa gelungen, dass “weiße Gold” herzustellen. Damals wie auch heute werden aus Porzellan, einem verhältnismäßig festem Material, Figuren, Geschirr, Vasen und Schalen in allen nur möglichen Formen und Ausführungen hergestellt. Dabei muss Porzellan je nach seiner Verwendung unterschieden werden. Es gibt Porzellan zur Herstellung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Porzellan für die Herstellung von Ziergegenständen. Letzteres ist zarter und filigraner im Gegensatz zum Porzellan für den Alltagsbedarf. Porzellan kann durchaus einen sehr hohen Wert aufgrund seines Alters und auch Herkunft erreichen. Für viele Sammler kommt der Wert von Porzellan dem des Goldes gleich. Daher stammt dann vielleicht auch das Pseudonym “Weißes Gold”.

Der Ursprung des Weißen Goldes

Die Meinungen der Fachleute gehen bei der Bezeichnung “Weißes Gold” auseinander. Auf der einen Seite kann das Porzellan eben so teuer sein wie pures glänzendes Gold, daher dann auch die Bezeichnung “weißes Gold”. Aber der Name kann auch noch auf einen anderen Sachverhalt zurückzuführen sein. Der Alchimist Johann Friedrich Böttger behauptete im Jahre 1708, dass er einfach aus wertlosem Material Gold herstellen könne. Dies kam auch dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken zu Gehör. Böttger wurde daraufhin gefangen genommen und auf der Jungfernbastei festgesetzt. Hier sollte er nun seine Behauptung beweisen. Er führte viele Versuche durch, aber leider erfolglos. Durch die Hilfe von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus konnte dann schließlich eine Rezeptur zur Herstellung von Porzellan, dem “weißen Gold”, gefunden werden. Nach dessen Tod verfeinerte Böttger die bestehende Rezeptur dann weiter.

Der Beginn der Porzellanherstellung in Europa

Bereits 1709 wurde unter dem Kurfürsten August dem Starken die erste reguläre Produktion von Porzellan in der Meißner Porzellanmanufaktur aufgenommen. Sie ist die älteste Manufaktur und auch heute noch wird hier das weltberühmte Meißner Porzellan produziert. Schnell können Sammlerstücke schon einmal den Wert von Gold erreichen oder gar noch einen höheren Wert. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Figuren, Schalen, Geschirr aus feinem Porzellan schon einmal einen Stellenwert von 10.000 Euro und mehr erreichen können. Porzellan egal ob chinesisches, japanisches oder europäisches gilt in Fachkreisen als ein hochkarätiges Sammlerobjekt und als eine Geldanlage .

Le Creuset – ein französischen Unternehmen mit Tradition

Le Creuset ist seit Jahrzehnten ein Marktführer bei der Herstellung von Küchengeschirr. Das französische Traditionsunternehmen hat über 18 Vertriebsgesellschaften in aller Welt, so auch in Deutschland. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Baden Württemberg und wird in Form einer GmbH geführt. Die Produktion selbst erfolgt dabei in Fresnoy- le- Grand in Frankreich.

Wie alles begann mit dem Kochgeschirr

Im Jahre 1925 erfolgte die Firmengründung durch zwei Belgier, Armand Desaegher und Octave Aubecq. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung von Kochgeschirr aus emaillierten Gusseisen. Einige Jahre später 1952 wurden die ersten Exporte in verschiedene Länder Europas getätigt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon fünf Jahre später übernahm das Unternehmen Le Creuset einen seiner größten Mitbewerber Les Hauts Fourneaux of Cousances. Rasant entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter und schon 1970 konnte ein weiterer Mitbewerber Godin von Le Creuset übernommen werden. Im Jahre 1988 kaufte dann Paul van Zuydam das Unternehmen. Er wird so zum alleinigen Eigentümer. Der Erfolg geht immer weiter. 1992 kann von Le Creuset die Marke Screwpull erworben werden. Aufgrund der Nachfrage von Kochgeschirr aus Gusseisen werden in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zahlreiche Niederlassungen auf der ganzen Welt gegründet. Heute gibt es unter anderem Niederlassungen in der Schweiz, Hongkong, Brasilien, Spanien, Südafrika, Italien, Skandinavien, Österreich, Kanada und in der Tschechischen Republik. Die Le Creuset GmbH in Deutschland wurde im Jahre 1994 gegründet.

Vom Wasserkessel bis zu Küchen-Textilien

Die Produktpalette des Unternehmens Le Creuset ist heut sehr vielseitig. Angefangen hatte alles im Jahre 1925 mit dem Le- Creuset- Bräter. Im Angebot befinden sich heute natürlich Töpfe, Pfannen, Bräter und Woks aus Gusseisen, Alu- Antihaft und Mehrschichtmaterial. Daneben werden auch Küchenhelfer, Wasserkessel, Steinzeug, Silikon- Accessoires, Weinaccessoires und diverse Küchen- Textilien produziert.

Gmundner Keramik – ein Unternehmen mit Tradition

Geschirr von Keramikkünstlern

Die Gmundner Keramik- Manufaktur für Kunst- und Gebrauchsgegenstände ist in Gmunden im Salzkammergut ansässig. Gmunden war schon im 17. Jahrhundert als ein Zentrum der altösterreichischen Fein- und Zierkeramik bekannt. Zu jener Zeit inspirierte besonders die Landschaft viele der Keramikkünstler zu außerordentlichen Formen und Farben. Über die Grenzen des Landes bekannt aus dieser Zeit ist das Dekor Grüngeflammtes. Im Jahre 1843 wurde die Künstlerische Werkstatt von Franz und Emilie Schleiß gegründet. Über die Jahre waren dort viele Künstler wie Ludwig Heinrich Jungnickel, Willi Sitte und Anton Klieber tätig. Im Jahre 1923 erfolgte dann die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft. Während des Krieges mussten die Produktion mehr oder weniger mehrmals unterbrochen werden. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung keramischer Gegenstände. Diese wurden in Handarbeit gefertigt. Im September 1931 wurde die Produktion behördlich genehmigt. Etliche Jahre später 1968 erwarb Johannes Hohenberg den Betrieb. Zu jener Zeit wurde hauptsächlich figurale Kunst gefertigt. Es erfolgte nun eine langsame Umstellung auf die Produktion von Gebrauchsgeschirr. Dabei wurde das Unternehmen mit dem Grüngeflammten sehr erfolgreich. Es wurde zum typischen österreichischen Tafelgeschirr. Seit dem Jahre 1975 kann das Unternehmen das Bundeswappen Österreichs im Geschäftsverkehr verwenden. Der Salzburger Unternehmer Johannes Graf von Moy übernahm 1997 die Mehrheit am Unternehmen.

Der Wandel der Gmundner Manufaktur

In den darauf folgenden Jahren wurde das Unternehmen modernisiert. Es erfolgt heute weitestgehend die Produktion von Gebrauchs- und Geschenkartikeln. Alle hergestellten Produkte unterliegen heute der ÖNORM für Gastronomieporzellan. Die Gmundner Keramik Manufaktur ist in Österreich selbst der Marktführer im Bereich Markenporzellan. Allerdings wird über ein Viertel der gesamten Produktion nach Europa und in die USA exportiert.

Vielfältige Keramik Produktpalette mit Flair

Die Produktpalette des Unternehmens reicht vom Kaffee- und Speiseservice bis hin zu Vasen und verschiedenen Ziergegenständen. Es werden heute über 500 verschiedene Formen in mehr als 20 Dekors produziert. Die Gmundner Keramik produziert auch individuelle Produkte für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungskunden. Neben den traditionellen Dekors Streublumen und Grüngeflammt werden auch die neuen Dekors Traunsee und Stern präsentiert.

Rosenthal feinstes Porzellan und Glaswaren

Rosenthal gegründet als Familienbetrieb mit Visionen

Das Unternehmen wurde im Jahre 1879 von Philipp Rosenthal als ein Familienbetrieb gegründet. Nach der Firmengründung siedelte die Porzellanmalerei von Werl nach Selb in Bayern über. Im Schloss Erkersreuth begann dann fortan die Industrialisierung der Porzellanmalerei. In sehr kurzer Zeit expandierte das Unternehmen. Rosenthal kaufte neben der Porzellanmanufaktur Thomas in Marktredwitz im Jahre 1908 und 1917 dann auch die Porzellanfabrik Zeidler & Co. auf. Diese wurde in späteren Jahren als „Bahnhof Selb“ bekannt. Damit aber nicht genug. Rosenthal war weiter auf dem Vormarsch. Im Jahre 1921 übernahm Rosenthal dann die Krister Porzellanmanufaktur in Waldenburg. Wenig später 1936 kaufte das bayrische Unternehmen die Porzellanmanufaktur Waldershof und die Porzellanfabrik Thomas in Sophienthal. 1939 erfolgte dann die Gründung der Rosenthal Isolatoren GmbH (RIG) in Henningsdorf bei Berlin, Selb und Erkersreuth. Im gleichen Jahr firmierte sich das Unternehmen zur Rosenthal Porzellan AG. Es bedurfte noch viele Jahre und Umstrukturierungen bis zur Entstehung des heutigen Betriebes. Schließlich dann 1965 entstand der einheitliche Name Rosenthal Glas & Porzellan AG, kurz Rosenthal AG.

Rosenthal auf dem Weg zum Weltmarktführer

Nach dem Eintritt von Philipp Rosenthal jun. in die Firma stand das Produktdesign im Vordergrund. So eröffnete Rosenthal 1960 in Nürnberg das „Rosenthal Studio Haus“. Schnell entstand daraus die erste Designerladenkette der Welt. Rosenthal arbeitete von nun an mit Designern aus der ganzen Welt zusammen wie Raymond Loewy und Timo Sarpaneva. Die börsenorientierte Rosenthal AG gehörte ab 1997 zum britisch- irischen Waterford Wedgwood Konzern. Dieser hielt 90 % der Aktien. Die Rosenthal AG stellte hochwertiges Geschirr und Kunsthandwerk aus Porzellan und Glas her. Schnell eroberte das Unternehmen damit den Weltmarkt. Im Jahre 1998 konnten einige Teile der Porzellanmarke Hutschenreuther übernommen werden.

Ende und Neuanfang

Der Waterford Wedgwood Konzern kam im Jahre 2008 in Liquiditätsschwierigkeiten. Er suchte nun einen Käufer für die Rosenthal AG. Nach dem endgültigen Zusammenbruch des Konzerns stand auch Rosenthal vor der Zahlungsunfähigkeit. Bis dann schließlich am 1. April 2009 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Schon einige Monate später am 20. Juli wurde das Werk vom italienischen Besteckhersteller Sambonet Paderno gekauft. Die am 1. August 2009 neu gegründete Rosenthal GmbH bildet innerhalb des Konzerns ein eigenständiges Unternehmen. Der Firmensitz befindet sich nach wie vor in Selb. Der neue Geschäftsführer ist Pierluigi Coppo. Neben exklusiven Porzellangeschirr der Marken „Rosenthal studio-line“, „Rosenthal classics“,“ Rosenthal meets Versace“, „Thomas“ und „Hutschenreuther“ werden auch zusätzlich günstigere Serien für Restaurants, Hotels und Kantinen produziert.