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Le Creuset – ein französischen Unternehmen mit Tradition

Le Creuset ist seit Jahrzehnten ein Marktführer bei der Herstellung von Küchengeschirr. Das französische Traditionsunternehmen hat über 18 Vertriebsgesellschaften in aller Welt, so auch in Deutschland. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Baden Württemberg und wird in Form einer GmbH geführt. Die Produktion selbst erfolgt dabei in Fresnoy- le- Grand in Frankreich.

Wie alles begann mit dem Kochgeschirr

Im Jahre 1925 erfolgte die Firmengründung durch zwei Belgier, Armand Desaegher und Octave Aubecq. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung von Kochgeschirr aus emaillierten Gusseisen. Einige Jahre später 1952 wurden die ersten Exporte in verschiedene Länder Europas getätigt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon fünf Jahre später übernahm das Unternehmen Le Creuset einen seiner größten Mitbewerber Les Hauts Fourneaux of Cousances. Rasant entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter und schon 1970 konnte ein weiterer Mitbewerber Godin von Le Creuset übernommen werden. Im Jahre 1988 kaufte dann Paul van Zuydam das Unternehmen. Er wird so zum alleinigen Eigentümer. Der Erfolg geht immer weiter. 1992 kann von Le Creuset die Marke Screwpull erworben werden. Aufgrund der Nachfrage von Kochgeschirr aus Gusseisen werden in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zahlreiche Niederlassungen auf der ganzen Welt gegründet. Heute gibt es unter anderem Niederlassungen in der Schweiz, Hongkong, Brasilien, Spanien, Südafrika, Italien, Skandinavien, Österreich, Kanada und in der Tschechischen Republik. Die Le Creuset GmbH in Deutschland wurde im Jahre 1994 gegründet.

Vom Wasserkessel bis zu Küchen-Textilien

Die Produktpalette des Unternehmens Le Creuset ist heut sehr vielseitig. Angefangen hatte alles im Jahre 1925 mit dem Le- Creuset- Bräter. Im Angebot befinden sich heute natürlich Töpfe, Pfannen, Bräter und Woks aus Gusseisen, Alu- Antihaft und Mehrschichtmaterial. Daneben werden auch Küchenhelfer, Wasserkessel, Steinzeug, Silikon- Accessoires, Weinaccessoires und diverse Küchen- Textilien produziert.

Gmundner Keramik – ein Unternehmen mit Tradition

Geschirr von Keramikkünstlern

Die Gmundner Keramik- Manufaktur für Kunst- und Gebrauchsgegenstände ist in Gmunden im Salzkammergut ansässig. Gmunden war schon im 17. Jahrhundert als ein Zentrum der altösterreichischen Fein- und Zierkeramik bekannt. Zu jener Zeit inspirierte besonders die Landschaft viele der Keramikkünstler zu außerordentlichen Formen und Farben. Über die Grenzen des Landes bekannt aus dieser Zeit ist das Dekor Grüngeflammtes. Im Jahre 1843 wurde die Künstlerische Werkstatt von Franz und Emilie Schleiß gegründet. Über die Jahre waren dort viele Künstler wie Ludwig Heinrich Jungnickel, Willi Sitte und Anton Klieber tätig. Im Jahre 1923 erfolgte dann die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft. Während des Krieges mussten die Produktion mehr oder weniger mehrmals unterbrochen werden. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung keramischer Gegenstände. Diese wurden in Handarbeit gefertigt. Im September 1931 wurde die Produktion behördlich genehmigt. Etliche Jahre später 1968 erwarb Johannes Hohenberg den Betrieb. Zu jener Zeit wurde hauptsächlich figurale Kunst gefertigt. Es erfolgte nun eine langsame Umstellung auf die Produktion von Gebrauchsgeschirr. Dabei wurde das Unternehmen mit dem Grüngeflammten sehr erfolgreich. Es wurde zum typischen österreichischen Tafelgeschirr. Seit dem Jahre 1975 kann das Unternehmen das Bundeswappen Österreichs im Geschäftsverkehr verwenden. Der Salzburger Unternehmer Johannes Graf von Moy übernahm 1997 die Mehrheit am Unternehmen.

Der Wandel der Gmundner Manufaktur

In den darauf folgenden Jahren wurde das Unternehmen modernisiert. Es erfolgt heute weitestgehend die Produktion von Gebrauchs- und Geschenkartikeln. Alle hergestellten Produkte unterliegen heute der ÖNORM für Gastronomieporzellan. Die Gmundner Keramik Manufaktur ist in Österreich selbst der Marktführer im Bereich Markenporzellan. Allerdings wird über ein Viertel der gesamten Produktion nach Europa und in die USA exportiert.

Vielfältige Keramik Produktpalette mit Flair

Die Produktpalette des Unternehmens reicht vom Kaffee- und Speiseservice bis hin zu Vasen und verschiedenen Ziergegenständen. Es werden heute über 500 verschiedene Formen in mehr als 20 Dekors produziert. Die Gmundner Keramik produziert auch individuelle Produkte für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungskunden. Neben den traditionellen Dekors Streublumen und Grüngeflammt werden auch die neuen Dekors Traunsee und Stern präsentiert.