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KPM Königliche Porzellan Manufaktur aus Berlin

plate-stack-629987_1280Eine königliche Porzellan Manufraktur gibt es seit über 250 Jahren in Berlin. Genauer im schönen Berliner-Tiergarten. Die königliche Porzellan Manufraktur wurde 1763 von König Friedrich den Großen gegründet und begeistert bis heute mit handgefertigtem Porzellan. Detailreich, modern und trotzdem im Stil der damaligen Zeit und für den König begeistert die KPM, wie diese königliche Manufraktur für Porzellan in Kurzform genannt wird, auf allen Ebenen. Unter alberding.com finden Interessenten ebenso eine Vielzahl an Informationen, die man sich durchaus einmal durchlesen sollte, um einen kleinen Überblick der KPM zu erhalten. Denn noch heute existiert sie, obwohl in Deutschland längst kein König herrscht.

Königliches Porzellan aus Berlin für jedermann

Das Porzellan der königlichen Porzellan Manufaktur ist hochwertig in der Verarbeitung. Eine enorme Qualität ist absolute Voraussetzung für die Manufaktur rundum das Thema Porzellan. Der Spargatt zwischen Modernität, Stil, Classic und altmodisch ist dem Unternehmen mit Sitz in Berlin-Tiergarten gelungen, was für den enormen Hype sicherlich mit verantwortlich ist. Die KPM ist heutzutage eben auch für Otto-Normalverbraucher gedacht und nicht mehr nur für den König, weil diesen gibt es hier nicht. Doch es muss einfach festgehalten werden, dass sie entstand, weil der König es damals mehr Besonderheit forderte, etwas einzigartiges und für ihn spezielles. Bis heute konnte die Manufaktur daher überzeugen und ist auch jetzt noch in Deutschland eine gute Anlaufadresse für stilechtes und schickes sowie hochwertiges Porzellan.

Königliches Porzellan zu jedem Anlass

Einfach mal mit dem Geschirr speisen, wie es einst der König getan hat? Das wäre mit der königlichen Porzellan Manufaktur kein Problem. Sie bieten ein enorm großes Sortiment an Porzellan-Produkten an. Vieles in modernen Stilen, aber auch etliches, wie es einst zu Zeiten von König Friedrich den Großen war. Ein Hauch von Eleganz, königlicher Überlegenheit und Geschichte ist bei der KPM somit allgegenwärtig und dieser sollte man sich nicht entziehen. Für die eigene Behausung gibt es nichts schöneres, als hochwertiges Porzellan zu jedem Anlass zu servieren. Auch als Zierde und für Sammlerzwecke eignet sich das hervorragende Porzellan aus der königlichen Manufaktur in Berlin idealerweise.

Woran erkenne ich hochwertiges Hotelporzellan?

Porzellanwaren für den privaten Gebrauch unterscheiden sich von Hotelporzellan in mehreren Punkten. Zunächst ist da das Offensichtliche: Das Design. Hotelporzellan wird so konstruiert, dass es möglichst effizient auf den genormten Stell- und Lagerflächen in der Gastronomie untergebracht werden kann. Das bedeutet nicht, dass es besonders klein sein muss, sondern nur, dass die Abmessungen so gestaltet sind, dass eine effiziente Platznutzung gewährleistet ist.

Das betrifft beim Geschirr etwa die Regale im Küchenbereich ebenso wie Flächen für das Vorwärmen des Geschirrs oder auch nach der Benutzung die Platzierung in der Geschirrspülmaschine. Hier kommt es überall darauf an, möglichst viel Geschirr auf wenig Stellfläche unterzubringen. Sehr gute Stapelbarkeit etwa ist also ein unbedingtes Muss.

Hotelporzellan ist hart im Nehmen

Neben der äußeren Erscheinung zählen auch die inneren Werte. Hotelporzellan ist vielfach höheren Belastungen ausgesetzt als privat genutzte Porzellanwaren. Damit es trotzdem lange hält, wird es zum einen mit größeren Wanddicken entworfen, und zum anderen mit schlagfesten Randverstärkungen versehen. Moderne Keramikmaterialien lassen Hotelporzellan dabei trotzdem nicht klobig oder unhandlich aussehen. Ein Blick in das breite Sortiment an Hotelporzellan von Intergastro zeigt, wie gut die hohe Belastbarkeit mit den Anforderungen an Abmessungen und gefällige Erscheinung vereinbar ist.

Neben dem üblichen Geschirr sind auch die feuerfesten Serien für Auflauf, Gratin und Soufflé einen Blick wert. Weniger bekannt ist, dass die weit verbreiteten Standardbehälter der Gastronorm-Serien ebenfalls in Porzellanausführung erhältlich sind. Diese eignen sich ideal für Verköstigungen, bei denen es auch auf einen gehobenen Eindruck ankommt, beispielsweise für den Einsatz direkt am Buffet. Bei den verfügbaren Farben setzen sich die Porzellanvarianten ebenso eindrucksvoll von den Standard-Edelstahlbehältern ab: Sie sind in rot, blau, beige und weiß erhältlich.

Für Hotelporzellan ist auch die Industriespülmaschine kein Problem

Wer schon einmal eine Industriespülmaschine in Aktion gesehen hat, kann erahnen, welchen Belastungen das Porzellan darin ausgesetzt ist. Binnen weniger Sekunden wird es von kochendheißem Wasser auf weit über 80 °C erhitzt, während die aggressive Waschlauge mit hohem Druck von allen Seiten auf das Porzellan einprasselt. Heraus kommt makellos sauberes Porzellan – ohne eine Spur dieser Beanspruchung.

Platz ist in der kleinsten Küche – wenn sie gut geplant wird

Einen kleine Küche kann genau so ergonomisch sein wie eine große Küche

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Kitchen interior – istock – Elenathewise

Im Laufe der Zeit fielen einige dieser Funktionen weg, in modernen Häusern fällt die Küche daher meist eher klein aus, zugunsten etwa eines großen Wohnzimmers. Da die Grundfläche des Hauses auch stark den Preis für das notwendige Grundstück bestimmt, geht der Trend vermehrt dazu, in die Höhe statt in die Fläche zu bauen. All diese Faktoren bringen mit sich, dass die Ausrüstung der Küche heute insgesamt aufwendiger in der Planung ist als früher. Geschlossene Küchenzeilen bei denen jeder Kubikzentimeter sinnvoll genutzt wird haben das alte Bild einer großen Küche mit einzelnen Möbelstücken und Großgeräten fast vollständig abgelöst.

Gute Planung und exakte Ausmessung sind die wichtigsten Voraussetzungen

Moderne Werkstoffe bieten dabei viele Möglichkeiten, von denen frühere Generationen von Küchenbauern nur träumen konnten. Aktuelle Herde bieten beispielsweise versenkbare Ofentüren, so dass Braten und Kuchen leicht in den Ofen gestellt und wieder herausgeholt werden können. Auch bei den Oberschränken ist dezenter Komfort Trumpf: Türen mit Servotechnik, die mit einem Fingertipp nach oben weg schwenken erleichtern das Verstauen von Vorräten und erhöhen die Übersicht auch auf den obersten Regalböden.

Dieser Komfort setzt allerdings auch voraus, dass die Küche vom Profi geplant wird. Gerade bei verwinkelten und kleinen Räumen verplant sich der Laie schnell, dann wird die Küche rasch zum Ärgernis. Einen Überblick über die Möglichkeiten, die moderne Küchentechnik bietet, und wie man auch auf kleinstem Platz eine Küche unterbringen kann, findet man leicht im Internet. Die Planung sollte dann allerdings einem Fachmann vor Ort aufgetragen werden, denn der kann die Wünsche des Kunden am besten mit den Gegebenheiten des Raumes in Übereinstimmung bringen.

Wie ein Elefant im Porzellanladen

Wie ein Elefant im Porzellanladen – Porzellan online kaufen

BesteckWer kennt es nicht die Redewendung “Wie ein Elefant im Porzellanladen”. Dieser Spruch kann nun verschieden interpretiert werden. Einerseits werden so Personen bezeichnet, welche auf die Gefühle anderer keine Rücksicht nehmen und andererseits ist “Ein Elefant im Porzellanladen” ein recht ungeschickter Mensch. Sprichwörtlich kann diese Redewendung auch schnell beim Porzellanlauf zum Verhängnis werden.

Porzellankauf mit Folgen

Es ist schön anzusehen, Porzellan soweit das Auge reicht, aber ein Einkauf in einem Porzellanladen kann schnell sehr tückisch werden. Besondere Vorsicht ist beim Einkauf von Porzellan mit Kindern geboten. Schnell kann hier doch ein wertvolles Stück zu Bruch gehen. Dann immer sind die Eltern in der Pflicht. Rechtlich gesehen kann man hier in Fahrlässigkeit oder auch in eine Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Eltern unterscheiden. In dem Fall, dass die Eltern ihre Kinder im Porzellanladen unbeaufsichtigt lassen, dann spricht man von einer Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern gegenüber ihren Kindern. Sollte dabei etwas zu Bruch gehen, dann haften die Eltern mit ihrem Vermögen gegenüber dem Ladenbesitzer. Die Eltern sind von der Haftung mit ihrem Vermögen ausgeschlossen, wenn ihre Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden im Porzellanladen übernimmt. Allerdings müssen die Eltern dann der Versicherung gegenüber erklären, dass sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Im Gegensatz dazu liegt keine Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern vor, wenn sich die Kinder losreißen und dabei einen Schaden verursachen. Auch hier übernimmt dann die Haftpflichtversicherung der Eltern den durch die Kinder verursachten Schaden.

Ermittlung der Schadenshöhe durch Sachverständige

Bei jedem verursachten Schaden muss die aktuelle Schadenshöhe ermittelt werden. Dazu werden in der Regel so genannte Sachverständige herangezogen. Durch sie werden nicht nur entstandene Schäden im Porzellanladen geklärt, sondern die Sachverständigen sind auch für die Ermittlung von Transportschäden von Porzellan vom Hersteller zum Einzelhändler zu ständig. Sie können eine Schadensermittlung aufgrund von Scherbenhaufen tätigen. Ebenfalls sind sie in der Lage diese Scherben in Kleinstarbeit zusammen zusetzen. Ganz ohne Risiko können Verbraucher heute im Internet Porzellan kaufen.

Tischkultur für ein angenehmes Essvergnügen

Die bestehende Tischkultur ist von Land zu Land doch recht unterschiedlich. weiterhin haben bestehende Traditionen und die Zeit im Wandel einen großen Einfluss auf die jeweilige Tischkultur. Dazu gehört nicht nur eine schöne gedeckte Tafel und das dazugehörige Essgeschirr auch das normale, gemeinsame Einnehmen von Mahlzeiten und eine entsprechende Menüfolge gehört zur Tischkultur. Man denke nur an die guten Tischsitten. So wird in der arabischen Welt teilweise mit den Fingern der rechten Hand gegessen und dies alles von einem gemeinsamen großen Teller. In China hingegen gehört rülpsen und schlürfen am Tisch zum guten Ton. Hier wird die Suppenschüssel im Gegensatz zu Deutschland einfach an den Mund geführt. Im Mittelalter wurden einfach die Knochen vom Mahl hinter sich geschmissen. Besteck und auch gute Manieren waren zu jener Zeit wenig verbreitet.

Tischkultur beginnt mit einer schön gedeckten Tafel

Um ein Essen genießen zu können oder auch Gäste zu bewirten, gehört natürlich eine Tischdecke je nach Anlass, die Verwendung von Geschirr, Besteck und Gläsern. Die Auswahl der Gedecke richtet sich hierbei je nach dem Anlass, beispielsweise ein Gedeck für das Frühstück, Mittag/Abendessen, Nachmittagskaffee oder für die Brotzeit. Neben kleinen und großen Tellern gehören zu einem Gedeck auch eine Kaffee- oder Teetasse mit Unterteller oder Gläser je nach Mahlzeit. Selbstverständlich gehört auch zu einem gut gedeckten Tisch das entsprechende Besteck. Das Geschirr und auch das Besteck werden in einer bestimmten Reihenfolge auf dem Tisch angeordnet. Die Gläser und Tassen stehen dabei immer rechts oben neben dem Teller. Das Besteck wird dabei links und rechts neben dem Teller, je nach Speise angeordnet. Bei einem Mittagessen wird dann der Teller erst mit der Speise zusammen serviert.

Schmückendes Beiwerk für das Auge

Eine fertig gedeckte Tafel kann noch durch verschiedene Accessoires verschönert werden. Dazu gehören unter anderem Servietten, Kerzen und Blumen. Bei jedem größeren Essen sollten Servietten auf keiner Tafel fehlen. Je nach Anlass finden Servietten aus Stoff oder aus Papier Verwendung. Kerzen werden in der Regel zu einem abendlichen Essen aufgestellt. Blumen geben einer Tafel ein festliches Aussehen. Daneben können auch Tischkarten und Menükarten je nach Größe der Gesellschaft Verwendung finden.

Porzellanzeichen dienen zur Identifizierung der Porzellanhersteller

Porzellan fasziniert schon seit Jahrhunderten durch seine Härte und der Zeit entsprechenden Design. Es ist schon ein kleines Wunder, wie aus Ton, Quarz und Feldspat ein so wundervolles Endprodukt mit einer langen Lebensdauer entstehen kann. Das Porzellan muss nach der Fertigung der bestimmten Formen dann bei einer sehr hohen Temperatur zwei- bis dreimal gebrannt werden. Moderne Verfahren ermöglichen es den Herstellern in der heutigen Zeit, dass das Porzellan nur noch einmal gebrannt werden muss. Nach dem Brennvorgang wird das entstandene Produkt von den einzelnen Herstellern durch Bemalen und Gestalten noch weiter verfeinert. In der Regel wird dies per Hand durchgeführt. Es ist natürlich mit einem hohen Arbeitsaufwand und Kosten verbunden. Was dann wiederum sich auch im Preis niederschlägt. Bei der Herstellung von Porzellan werden die einzelnen Stücke mit unterschiedlichen Zeichen versehen. Diese Porzellanzeichen dienen zur Identifizierung der verschiedenen Porzellanhersteller. Schon auf dem ersten Blick kann so leicht die Herkunft des Porzellans bestimmt werden.

Porzellan nicht nur für Sammler

Porzellan gibt es nun in verschiedenen Ausführungen und für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke. Neben exklusiven Sammlerstücken findet man selbstverständlich im Angebot auch Porzellan für den täglichen Bedarf. Das teure Markenporzellan wird hierbei von den Sammlern bevorzugt. Bei einem Weiterkauf oder auch auf Auktionen können hier hohe Preise erzielt werden. Die auf dem Porzellan befindlichen Zeichen, die Erkennungsmerkmale, können dabei den Wert sehr stark beeinflussen. Die spezifischen Merkmale wie die Härte und Dichte können von Produkt zu Produkt stark variieren. Sammler bevorzugen normalerweise durchscheinende Stücke. Sie müssen ebenfalls ohne Mängel und Beschädigungen sein. Das erste bekannte Porzellan wurde im 18. Jahrhundert unter dem Namen Meißner bekannt. Es wurde in der ersten Porzellanfabrik namens Meißner produziert. Schon zur damaligen Zeit wurden die Stücke mit Schwertern im Kreuz versehen. Dieses älteste Porzellanzeichen steht auch heute noch für Qualität. Porzellan in seiner Schönheit lässt eine gedeckte Tafel erst richtig in einem Glanz erstrahlen.

Edles Geschirr aus antikem Porzellan

Porzellan besticht schon seit seiner Erfindung durch seine Eleganz, seinen Stil und antikem Design. Das “weiße Gold” wurde schnell zu einem begehrten Sammlerobjekt. Selbst der Kurfürst August der Starke war von den zarten Formen und Linien begeistert. Daran erinnert heute noch seine weltberühmte Sammlung im Dresdner Zwinger. Je nach der Herkunft und dem Alter kann Porzellan schnell zu einem wahren Schatz werden. Gerade in der heutigen Zeit ist Porzellan als Sammlerobjekt sehr geschätzt. Es erhält einen Ehrenplatz in der Glasvitrine und darf dort nur bestaunt werden, aber niemals zum täglichen Gebrauch verwendet werden. Sammlerporzellan wird als Familienporzellan über Jahre, Jahrzehnte in Ehren gehalten und immer an die folgende Generation weitergegeben. Einen besonderen Wert hat Porzellan mit zahlreichen Verzierungen und eleganten Goldrändern.

Porzellan und seine Verzierungen

Von einem besonderen Wert sind für Sammler antike Porzellangefäße mit besonderen Verzierungen. Porzellangegenstände werden in der Regel in aufwendiger Handarbeit bemalt. Die Porzellanmaler verfügen über viel Geschick und Geduld. Die Bemalung wird in Liebe zum Detail hergestellt. Meist ist daher auch die Anzahl solcher wundervoll angefertigten Stücke begrenzt. Aufgrund dessen ist der Wert mitunter auch unermesslich hoch. Solch Porzellan mit wertvollen Verzierungen besitzt einen besonderen Charme. Es erzählt meist seine ganz persönliche Geschichte.

Trödelmärkte oft Fundgruben für “Porzellansammlerobjekte”

Trödel- und Flohmärkte sind bei Sammlern beliebter dennje. Sehr oft stöbern sie hier nach besonderen Sammlerobjekten und werden in den meisten Fällen auch fündig. Es werden hier viele antike Stücke angeboten. Für den einen ist es nur Trödel und für den Kenner ein wertvolles Sammlerstück. Mit viel Glück kann man hier auch Porzellansammlungen aus ehemaligem Familienbesitz finden. Auch wenn es sich hier um Flohmärkte handelt, können die Preise hier mitunter sehr hoch sein. Im Gegensatz dazu werden aber auch vom Verkäufer so genannte “Dachbodenfunde” angeboten. Teilweise weiß er dabei gar nicht, dass es sich vielleicht um eine wertvolle Porzellansammlung handelt. Neben Trödel- und Flohmärkten besteht aber auch die Möglichkeit edles Porzellan im Internet zu kaufen.

Hutschenreuther – Produzent gehobener Tischausstattung

Alles begann in Hohenberg an der Eger. Im Jahre 1814 gründete hier Carl Magnus Hutschenreuther die erste Porzellanmanufaktur in Nordbayern. Die ersten Stücke wurden in den Räumen der Burg Hohenberg produziert. Einige Jahre später um 1819 reichten diese Räumlichkeiten allerdings für die rasant steigende Produktion nicht mehr aus. Der Unternehmer hatte die Möglichkeit das Areal “Freundschaft” in Hohenberg käuflich zu erwerben. Kurze Zeit später wurde hier dann die erste Produktionsstätte der Hutschenreuther Porzellanmanufaktur errichtet. Im Jahre 1814 produzierte das Unternehmen unter dem Namen C.M. Hutschenreuther AG. Das Hutschenreuther Porzellan wurde besonders durch die Dekore mit Goldätzkante und durch die leuchtenden Farben der Kobaltglasur bekannt und weltberühmt. In der damaligen Zeit war das Hutschenreuther Porzellan bei den Königshäusern in aller Welt und bei Staatsmännern sehr beliebt. Nach dem Tod von Carl Magnus Hutschenreuther führte seine Frau Johanna mit den beiden Söhnen Christian und Lorenz die Manufaktur weiter.

Lorenz Hutschenreuther beschreitet neue Wege mit dem Porzellanherstellung

Lorenz Hutschenreuther führte dann die Familientradition allein weiter. Er gründete neben dem Traditionsunternehmer in Hohenberg im Jahre 1856 seine eigene Porzellanfabrik in Selb. 1917 wurde im Unternehmen eine Kunstabteilung eröffnet. Neben dem traditionellen Essgeschirr wurden nun auch Figuren, Dekoartikel und Wandteller hergestellt. Beide Unternehmen in Hohenberg und auch in Selb konnten Rezessionen und die Wirren des 1. und auch 2. Weltkrieges unbeschadet überstehen. Im Jahre 1969 verschmolzen dann das Unternehmen C.M. Hutschenreuther AG Hohenberg und die Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther zu der Hutschenreuther AG Selb.

Hutschenreuther Porzellan heute

Seit dem Jahr 2000 gehört die Marke Hutschenreuther zu der Rosenthal AG. Es werden nach wie vor die traditionsreichen Porzellanserien wie Dresden Weiss, Maria Theresia, Baronesse, Ballerine und Blaue Zwiebelmuster produziert. Daneben sind auch Dekoartikel und Figuren sehr beliebt. Das Traditionsunternehmen in Hohenberg wird heute von der Firma Dibbern als C.M. Manufaktur für Bone China GmbH & Co. KG weitergeführt.

Die Geschichte des Porzellans

Die Geschichte des Porzellans ist jahrtausende alt

Die Geschichte des Porzellans reicht Tausende von Jahren zurück. Das erste Porzellan wurde bereits im Jahr 620 in China hergestellt. Das chinesische Kaiserreich war über Jahrhunderte hinweg führend in der Porzellanherstellung. Die verwendeten Rohstoffe und Herstellungsmethoden wurden wie ein Geheimnis gehütet. Auch in der heutigen Zeit ist das chinesische Porzellan von Mythen und Sagen umgeben. Es ist nach wie vor wunderschön und auch recht wertvoll.

Europa und das Porzellan

Marco Polo brachte von seinen Reisen zum Erstaunen der Europäer das “weiße Gold” mit. Alle Anstrengungen und Versuche europäischer Wissenschaftler scheiterten allerdings über Jahrhunderte bei der Herstellung von Porzellan. Es wurden unzählige Versuche hinsichtlich des Materials und auch der Herstellungsmethoden unternommen. Erst um 1708 wurde durch den deutschen Alchimisten Johann Friedrich Böttger das Geheimnis um die Herstellung des weißen Goldes gelüftet. Zu jener Zeit wurde Böttger auf Befehl des Kurfürsten August dem Starken auf der Jungfernbastei gefangen gehalten. Dem Alchimisten wurde nach gesagt, dass er aus wertlosen Materialien angeblich Gold herstellen konnte. Anstelle von purem Gold gelang es Böttger aus Kaolin, Petuntse und Quarz mit Hilfe von spezieller Brennvorgänge das begehrte weiße Gold, das Porzellan herzustellen. Der Verdienst der Porzellanherstellung kam dabei allerdings nicht allein nur Johann Friedrich Böttger zu, sondern er arbeitete mit Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zusammen. Nach dem Tod von Tschirnhaus verfeinerte dann Böttger die Rezeptur für die Herstellung des weißen Goldes.

August der Starke, der eigentliche Förderer der Porzellanherstellung

Im Jahre 1709 konnte dem Kurfürsten dann endlich die frohe Kunde gebracht werden, dass die Versuche Böttgers mit Erfolg zur Herstellung von Porzellan führten. Dieser ließ wiederum die Porzellanherstellung sofort patentieren. Bereits ein Jahr später nahm in Sachsen die erste und zugleich älteste Porzellanmanufaktur Meißen ihre reguläre Produktion von Porzellan auf. Das hergestellte Porzellan wurde mit zwei Schwertern im Kreuz gekennzeichnet. Dieses markante Markenzeichen wurde bis heute beibehalten. Schon ein Jahr nach der Gründung der Porzellanmanufaktur in Meißen wurde in Wien eine weitere Porzellanmanufaktur gegründet.

Arzberg Porzellan – Design mit Tradition

Porzellan mit Tradition für Stil und Desgin

Die deutsche Arzberg- Porzellan GmbH ist im Jahre 2004 aus der SKV- Arzberg- Porzellan GmbH entstanden. Die heutige Produktionsstätte der Porzellanfabrik befindet sich in Schirnding. Sämtliche Porzellanprodukte werden auch hier produziert. Es erfolgt die Herstellung von den Markennamen Schirnding und natürlich Arzberg.

Ein Unternehmen mit viel Porzellan Geschichte

Im Jahre 1887 gründete Christoph Schumann in Arzberg- Oberfranken die Porzellanfabrik. Schon einige Jahre später 1891 wurde sie an Theodor Lehmann veräußert und trug fortan auch seinen Namen. Es erfolgte die Produktion von historischen Formen und wenig später auch Formen des Jugendstils. Im Jahre 1902 fusionierte die Theodor Lehmann Porzellanfabrik mit der Porzellanfabrik Schönwald, Abteilung Arzberg. Auch nach der Fusion blieb dann Theodor Lehmann bis zu seinem Tod 1908 Direktor der neuen Porzellanfabrik. Er war für die Leitung von zwei Werken verantwortlich. Während seiner „Amtszeit“ erfolgte die Spezialisierung des Standortes Schönwald auf Hotelporzellan und in Arzberg wurden weiterhin Gebrauchsgegenstände produziert. Arzberg selbst wurde für seine Produktion von durchbrochenem Porzellan bekannt. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage erfolgte im Jahre 1927 die Übernahme der Porzellanfabrik Schönwald A.G. durch die Kahla A.G.. Die Fabrik Arzberg wurde so eine Zweigniederlassung der Porzellanfabrik Kahla. Sie konnte aber weiterhin eigenverantwortlich handeln.

Hermann Gertsch und die Form 1832

Der damalige Direktor Fritz Kreikemeier verpflichtete Hermann Gertsch als künstlerischen Leiter. Noch im gleichen Jahr entwarf dieser die neue Form 1832 für Arzberg. Der Markterfolg der neuen Porzellanserie blieb anfangs aus. Erst im Jahre 1935 konnte damit Gewinn erwirtschaftet werden. Seit 1931 trug die Bodenmarke der neuen Serie die Aufschrift „Porzellanfabrik Arzberg, Arzberg (Bayern)“. Einige Jahre später 1939 wurde aufgrund des Erfolges die komplette Produktion der Fabrik Arzberg auf die „Gertsch- Linie“ umgestellt. 1945 wurde während des Zweiten Weltkrieges die Fabrik teilweise zerstört. Der Wiederaufbau erwies sich als erschwerlich, da es auch zu Engpässen von Rohstofflieferungen kam.

Der Neuanfang mit Heinrich Löffelhardt

Mit dem Tod von Hermann Gertsch im Jahre 1950 drohte die Firma, in eine Krise zu stürzen. Der Kahla- Vorstand Emil Geißenhöner konnte jedoch Heinrich Löffelhardt als künstlerischen Leiter gewinnen. Im Jahre 1954 wurde erstmals Löffelhardts neue Form 2000 vorgestellt. Diese war auf Anhieb ein Erfolg. Schon ein Jahr später wurde die Produktion erweitert und ein neues Werk in Schwandorf errichtet. Ebenfalls erfolgte die Modernisierung des Werkes in Arzberg.
In den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kam es erneut zu Krisen. In dessen Folge fusionierten 1972 die Kahla AG und die Hutschenreuther AG. Die Geschäfte wurden unter dem Namen Hutschenreuther AG fortgesetzt. Allerdings konnte das Werk Arzberg den Namen und auch seine Marke behalten, bis dann schließlich im Jahre 2000 eine Übernahme von der SKV Porzellan Union erfolgte. Das Werk wurde dann geschlossen und die Produktion nach Schirnding verlagert.
2004 firmierte sich das Unternehmen als Arzberg Porzellan GmbH. Bis heute werden neben aktuellen Entwürfen weiterhin die Klassiker „Form 1832“ und „Form 2000“ produziert.