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KPM Königliche Porzellan Manufaktur aus Berlin

plate-stack-629987_1280Eine königliche Porzellan Manufraktur gibt es seit über 250 Jahren in Berlin. Genauer im schönen Berliner-Tiergarten. Die königliche Porzellan Manufraktur wurde 1763 von König Friedrich den Großen gegründet und begeistert bis heute mit handgefertigtem Porzellan. Detailreich, modern und trotzdem im Stil der damaligen Zeit und für den König begeistert die KPM, wie diese königliche Manufraktur für Porzellan in Kurzform genannt wird, auf allen Ebenen. Unter alberding.com finden Interessenten ebenso eine Vielzahl an Informationen, die man sich durchaus einmal durchlesen sollte, um einen kleinen Überblick der KPM zu erhalten. Denn noch heute existiert sie, obwohl in Deutschland längst kein König herrscht.

Königliches Porzellan aus Berlin für jedermann

Das Porzellan der königlichen Porzellan Manufaktur ist hochwertig in der Verarbeitung. Eine enorme Qualität ist absolute Voraussetzung für die Manufaktur rundum das Thema Porzellan. Der Spargatt zwischen Modernität, Stil, Classic und altmodisch ist dem Unternehmen mit Sitz in Berlin-Tiergarten gelungen, was für den enormen Hype sicherlich mit verantwortlich ist. Die KPM ist heutzutage eben auch für Otto-Normalverbraucher gedacht und nicht mehr nur für den König, weil diesen gibt es hier nicht. Doch es muss einfach festgehalten werden, dass sie entstand, weil der König es damals mehr Besonderheit forderte, etwas einzigartiges und für ihn spezielles. Bis heute konnte die Manufaktur daher überzeugen und ist auch jetzt noch in Deutschland eine gute Anlaufadresse für stilechtes und schickes sowie hochwertiges Porzellan.

Königliches Porzellan zu jedem Anlass

Einfach mal mit dem Geschirr speisen, wie es einst der König getan hat? Das wäre mit der königlichen Porzellan Manufaktur kein Problem. Sie bieten ein enorm großes Sortiment an Porzellan-Produkten an. Vieles in modernen Stilen, aber auch etliches, wie es einst zu Zeiten von König Friedrich den Großen war. Ein Hauch von Eleganz, königlicher Überlegenheit und Geschichte ist bei der KPM somit allgegenwärtig und dieser sollte man sich nicht entziehen. Für die eigene Behausung gibt es nichts schöneres, als hochwertiges Porzellan zu jedem Anlass zu servieren. Auch als Zierde und für Sammlerzwecke eignet sich das hervorragende Porzellan aus der königlichen Manufaktur in Berlin idealerweise.

Woran erkenne ich hochwertiges Hotelporzellan?

Porzellanwaren für den privaten Gebrauch unterscheiden sich von Hotelporzellan in mehreren Punkten. Zunächst ist da das Offensichtliche: Das Design. Hotelporzellan wird so konstruiert, dass es möglichst effizient auf den genormten Stell- und Lagerflächen in der Gastronomie untergebracht werden kann. Das bedeutet nicht, dass es besonders klein sein muss, sondern nur, dass die Abmessungen so gestaltet sind, dass eine effiziente Platznutzung gewährleistet ist.

Das betrifft beim Geschirr etwa die Regale im Küchenbereich ebenso wie Flächen für das Vorwärmen des Geschirrs oder auch nach der Benutzung die Platzierung in der Geschirrspülmaschine. Hier kommt es überall darauf an, möglichst viel Geschirr auf wenig Stellfläche unterzubringen. Sehr gute Stapelbarkeit etwa ist also ein unbedingtes Muss.

Hotelporzellan ist hart im Nehmen

Neben der äußeren Erscheinung zählen auch die inneren Werte. Hotelporzellan ist vielfach höheren Belastungen ausgesetzt als privat genutzte Porzellanwaren. Damit es trotzdem lange hält, wird es zum einen mit größeren Wanddicken entworfen, und zum anderen mit schlagfesten Randverstärkungen versehen. Moderne Keramikmaterialien lassen Hotelporzellan dabei trotzdem nicht klobig oder unhandlich aussehen. Ein Blick in das breite Sortiment an Hotelporzellan von Intergastro zeigt, wie gut die hohe Belastbarkeit mit den Anforderungen an Abmessungen und gefällige Erscheinung vereinbar ist.

Neben dem üblichen Geschirr sind auch die feuerfesten Serien für Auflauf, Gratin und Soufflé einen Blick wert. Weniger bekannt ist, dass die weit verbreiteten Standardbehälter der Gastronorm-Serien ebenfalls in Porzellanausführung erhältlich sind. Diese eignen sich ideal für Verköstigungen, bei denen es auch auf einen gehobenen Eindruck ankommt, beispielsweise für den Einsatz direkt am Buffet. Bei den verfügbaren Farben setzen sich die Porzellanvarianten ebenso eindrucksvoll von den Standard-Edelstahlbehältern ab: Sie sind in rot, blau, beige und weiß erhältlich.

Für Hotelporzellan ist auch die Industriespülmaschine kein Problem

Wer schon einmal eine Industriespülmaschine in Aktion gesehen hat, kann erahnen, welchen Belastungen das Porzellan darin ausgesetzt ist. Binnen weniger Sekunden wird es von kochendheißem Wasser auf weit über 80 °C erhitzt, während die aggressive Waschlauge mit hohem Druck von allen Seiten auf das Porzellan einprasselt. Heraus kommt makellos sauberes Porzellan – ohne eine Spur dieser Beanspruchung.

Weißes Gold – Porzellan

Endlich war es im 17. Jahrhundert nun auch in Europa gelungen, dass “weiße Gold” herzustellen. Damals wie auch heute werden aus Porzellan, einem verhältnismäßig festem Material, Figuren, Geschirr, Vasen und Schalen in allen nur möglichen Formen und Ausführungen hergestellt. Dabei muss Porzellan je nach seiner Verwendung unterschieden werden. Es gibt Porzellan zur Herstellung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen und Porzellan für die Herstellung von Ziergegenständen. Letzteres ist zarter und filigraner im Gegensatz zum Porzellan für den Alltagsbedarf. Porzellan kann durchaus einen sehr hohen Wert aufgrund seines Alters und auch Herkunft erreichen. Für viele Sammler kommt der Wert von Porzellan dem des Goldes gleich. Daher stammt dann vielleicht auch das Pseudonym “Weißes Gold”.

Der Ursprung des Weißen Goldes

Die Meinungen der Fachleute gehen bei der Bezeichnung “Weißes Gold” auseinander. Auf der einen Seite kann das Porzellan eben so teuer sein wie pures glänzendes Gold, daher dann auch die Bezeichnung “weißes Gold”. Aber der Name kann auch noch auf einen anderen Sachverhalt zurückzuführen sein. Der Alchimist Johann Friedrich Böttger behauptete im Jahre 1708, dass er einfach aus wertlosem Material Gold herstellen könne. Dies kam auch dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken zu Gehör. Böttger wurde daraufhin gefangen genommen und auf der Jungfernbastei festgesetzt. Hier sollte er nun seine Behauptung beweisen. Er führte viele Versuche durch, aber leider erfolglos. Durch die Hilfe von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus konnte dann schließlich eine Rezeptur zur Herstellung von Porzellan, dem “weißen Gold”, gefunden werden. Nach dessen Tod verfeinerte Böttger die bestehende Rezeptur dann weiter.

Der Beginn der Porzellanherstellung in Europa

Bereits 1709 wurde unter dem Kurfürsten August dem Starken die erste reguläre Produktion von Porzellan in der Meißner Porzellanmanufaktur aufgenommen. Sie ist die älteste Manufaktur und auch heute noch wird hier das weltberühmte Meißner Porzellan produziert. Schnell können Sammlerstücke schon einmal den Wert von Gold erreichen oder gar noch einen höheren Wert. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Figuren, Schalen, Geschirr aus feinem Porzellan schon einmal einen Stellenwert von 10.000 Euro und mehr erreichen können. Porzellan egal ob chinesisches, japanisches oder europäisches gilt in Fachkreisen als ein hochkarätiges Sammlerobjekt und als eine Geldanlage .

Hutschenreuther – Produzent gehobener Tischausstattung

Alles begann in Hohenberg an der Eger. Im Jahre 1814 gründete hier Carl Magnus Hutschenreuther die erste Porzellanmanufaktur in Nordbayern. Die ersten Stücke wurden in den Räumen der Burg Hohenberg produziert. Einige Jahre später um 1819 reichten diese Räumlichkeiten allerdings für die rasant steigende Produktion nicht mehr aus. Der Unternehmer hatte die Möglichkeit das Areal “Freundschaft” in Hohenberg käuflich zu erwerben. Kurze Zeit später wurde hier dann die erste Produktionsstätte der Hutschenreuther Porzellanmanufaktur errichtet. Im Jahre 1814 produzierte das Unternehmen unter dem Namen C.M. Hutschenreuther AG. Das Hutschenreuther Porzellan wurde besonders durch die Dekore mit Goldätzkante und durch die leuchtenden Farben der Kobaltglasur bekannt und weltberühmt. In der damaligen Zeit war das Hutschenreuther Porzellan bei den Königshäusern in aller Welt und bei Staatsmännern sehr beliebt. Nach dem Tod von Carl Magnus Hutschenreuther führte seine Frau Johanna mit den beiden Söhnen Christian und Lorenz die Manufaktur weiter.

Lorenz Hutschenreuther beschreitet neue Wege mit dem Porzellanherstellung

Lorenz Hutschenreuther führte dann die Familientradition allein weiter. Er gründete neben dem Traditionsunternehmer in Hohenberg im Jahre 1856 seine eigene Porzellanfabrik in Selb. 1917 wurde im Unternehmen eine Kunstabteilung eröffnet. Neben dem traditionellen Essgeschirr wurden nun auch Figuren, Dekoartikel und Wandteller hergestellt. Beide Unternehmen in Hohenberg und auch in Selb konnten Rezessionen und die Wirren des 1. und auch 2. Weltkrieges unbeschadet überstehen. Im Jahre 1969 verschmolzen dann das Unternehmen C.M. Hutschenreuther AG Hohenberg und die Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther zu der Hutschenreuther AG Selb.

Hutschenreuther Porzellan heute

Seit dem Jahr 2000 gehört die Marke Hutschenreuther zu der Rosenthal AG. Es werden nach wie vor die traditionsreichen Porzellanserien wie Dresden Weiss, Maria Theresia, Baronesse, Ballerine und Blaue Zwiebelmuster produziert. Daneben sind auch Dekoartikel und Figuren sehr beliebt. Das Traditionsunternehmen in Hohenberg wird heute von der Firma Dibbern als C.M. Manufaktur für Bone China GmbH & Co. KG weitergeführt.

Die Geschichte des Porzellans

Die Geschichte des Porzellans ist jahrtausende alt

Die Geschichte des Porzellans reicht Tausende von Jahren zurück. Das erste Porzellan wurde bereits im Jahr 620 in China hergestellt. Das chinesische Kaiserreich war über Jahrhunderte hinweg führend in der Porzellanherstellung. Die verwendeten Rohstoffe und Herstellungsmethoden wurden wie ein Geheimnis gehütet. Auch in der heutigen Zeit ist das chinesische Porzellan von Mythen und Sagen umgeben. Es ist nach wie vor wunderschön und auch recht wertvoll.

Europa und das Porzellan

Marco Polo brachte von seinen Reisen zum Erstaunen der Europäer das “weiße Gold” mit. Alle Anstrengungen und Versuche europäischer Wissenschaftler scheiterten allerdings über Jahrhunderte bei der Herstellung von Porzellan. Es wurden unzählige Versuche hinsichtlich des Materials und auch der Herstellungsmethoden unternommen. Erst um 1708 wurde durch den deutschen Alchimisten Johann Friedrich Böttger das Geheimnis um die Herstellung des weißen Goldes gelüftet. Zu jener Zeit wurde Böttger auf Befehl des Kurfürsten August dem Starken auf der Jungfernbastei gefangen gehalten. Dem Alchimisten wurde nach gesagt, dass er aus wertlosen Materialien angeblich Gold herstellen konnte. Anstelle von purem Gold gelang es Böttger aus Kaolin, Petuntse und Quarz mit Hilfe von spezieller Brennvorgänge das begehrte weiße Gold, das Porzellan herzustellen. Der Verdienst der Porzellanherstellung kam dabei allerdings nicht allein nur Johann Friedrich Böttger zu, sondern er arbeitete mit Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zusammen. Nach dem Tod von Tschirnhaus verfeinerte dann Böttger die Rezeptur für die Herstellung des weißen Goldes.

August der Starke, der eigentliche Förderer der Porzellanherstellung

Im Jahre 1709 konnte dem Kurfürsten dann endlich die frohe Kunde gebracht werden, dass die Versuche Böttgers mit Erfolg zur Herstellung von Porzellan führten. Dieser ließ wiederum die Porzellanherstellung sofort patentieren. Bereits ein Jahr später nahm in Sachsen die erste und zugleich älteste Porzellanmanufaktur Meißen ihre reguläre Produktion von Porzellan auf. Das hergestellte Porzellan wurde mit zwei Schwertern im Kreuz gekennzeichnet. Dieses markante Markenzeichen wurde bis heute beibehalten. Schon ein Jahr nach der Gründung der Porzellanmanufaktur in Meißen wurde in Wien eine weitere Porzellanmanufaktur gegründet.

Rosenthal feinstes Porzellan und Glaswaren

Rosenthal gegründet als Familienbetrieb mit Visionen

Das Unternehmen wurde im Jahre 1879 von Philipp Rosenthal als ein Familienbetrieb gegründet. Nach der Firmengründung siedelte die Porzellanmalerei von Werl nach Selb in Bayern über. Im Schloss Erkersreuth begann dann fortan die Industrialisierung der Porzellanmalerei. In sehr kurzer Zeit expandierte das Unternehmen. Rosenthal kaufte neben der Porzellanmanufaktur Thomas in Marktredwitz im Jahre 1908 und 1917 dann auch die Porzellanfabrik Zeidler & Co. auf. Diese wurde in späteren Jahren als „Bahnhof Selb“ bekannt. Damit aber nicht genug. Rosenthal war weiter auf dem Vormarsch. Im Jahre 1921 übernahm Rosenthal dann die Krister Porzellanmanufaktur in Waldenburg. Wenig später 1936 kaufte das bayrische Unternehmen die Porzellanmanufaktur Waldershof und die Porzellanfabrik Thomas in Sophienthal. 1939 erfolgte dann die Gründung der Rosenthal Isolatoren GmbH (RIG) in Henningsdorf bei Berlin, Selb und Erkersreuth. Im gleichen Jahr firmierte sich das Unternehmen zur Rosenthal Porzellan AG. Es bedurfte noch viele Jahre und Umstrukturierungen bis zur Entstehung des heutigen Betriebes. Schließlich dann 1965 entstand der einheitliche Name Rosenthal Glas & Porzellan AG, kurz Rosenthal AG.

Rosenthal auf dem Weg zum Weltmarktführer

Nach dem Eintritt von Philipp Rosenthal jun. in die Firma stand das Produktdesign im Vordergrund. So eröffnete Rosenthal 1960 in Nürnberg das „Rosenthal Studio Haus“. Schnell entstand daraus die erste Designerladenkette der Welt. Rosenthal arbeitete von nun an mit Designern aus der ganzen Welt zusammen wie Raymond Loewy und Timo Sarpaneva. Die börsenorientierte Rosenthal AG gehörte ab 1997 zum britisch- irischen Waterford Wedgwood Konzern. Dieser hielt 90 % der Aktien. Die Rosenthal AG stellte hochwertiges Geschirr und Kunsthandwerk aus Porzellan und Glas her. Schnell eroberte das Unternehmen damit den Weltmarkt. Im Jahre 1998 konnten einige Teile der Porzellanmarke Hutschenreuther übernommen werden.

Ende und Neuanfang

Der Waterford Wedgwood Konzern kam im Jahre 2008 in Liquiditätsschwierigkeiten. Er suchte nun einen Käufer für die Rosenthal AG. Nach dem endgültigen Zusammenbruch des Konzerns stand auch Rosenthal vor der Zahlungsunfähigkeit. Bis dann schließlich am 1. April 2009 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Schon einige Monate später am 20. Juli wurde das Werk vom italienischen Besteckhersteller Sambonet Paderno gekauft. Die am 1. August 2009 neu gegründete Rosenthal GmbH bildet innerhalb des Konzerns ein eigenständiges Unternehmen. Der Firmensitz befindet sich nach wie vor in Selb. Der neue Geschäftsführer ist Pierluigi Coppo. Neben exklusiven Porzellangeschirr der Marken „Rosenthal studio-line“, „Rosenthal classics“,“ Rosenthal meets Versace“, „Thomas“ und „Hutschenreuther“ werden auch zusätzlich günstigere Serien für Restaurants, Hotels und Kantinen produziert.