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Platz ist in der kleinsten Küche – wenn sie gut geplant wird

Einen kleine Küche kann genau so ergonomisch sein wie eine große Küche

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Kitchen interior – istock – Elenathewise

Im Laufe der Zeit fielen einige dieser Funktionen weg, in modernen Häusern fällt die Küche daher meist eher klein aus, zugunsten etwa eines großen Wohnzimmers. Da die Grundfläche des Hauses auch stark den Preis für das notwendige Grundstück bestimmt, geht der Trend vermehrt dazu, in die Höhe statt in die Fläche zu bauen. All diese Faktoren bringen mit sich, dass die Ausrüstung der Küche heute insgesamt aufwendiger in der Planung ist als früher. Geschlossene Küchenzeilen bei denen jeder Kubikzentimeter sinnvoll genutzt wird haben das alte Bild einer großen Küche mit einzelnen Möbelstücken und Großgeräten fast vollständig abgelöst.

Gute Planung und exakte Ausmessung sind die wichtigsten Voraussetzungen

Moderne Werkstoffe bieten dabei viele Möglichkeiten, von denen frühere Generationen von Küchenbauern nur träumen konnten. Aktuelle Herde bieten beispielsweise versenkbare Ofentüren, so dass Braten und Kuchen leicht in den Ofen gestellt und wieder herausgeholt werden können. Auch bei den Oberschränken ist dezenter Komfort Trumpf: Türen mit Servotechnik, die mit einem Fingertipp nach oben weg schwenken erleichtern das Verstauen von Vorräten und erhöhen die Übersicht auch auf den obersten Regalböden.

Dieser Komfort setzt allerdings auch voraus, dass die Küche vom Profi geplant wird. Gerade bei verwinkelten und kleinen Räumen verplant sich der Laie schnell, dann wird die Küche rasch zum Ärgernis. Einen Überblick über die Möglichkeiten, die moderne Küchentechnik bietet, und wie man auch auf kleinstem Platz eine Küche unterbringen kann, findet man leicht im Internet. Die Planung sollte dann allerdings einem Fachmann vor Ort aufgetragen werden, denn der kann die Wünsche des Kunden am besten mit den Gegebenheiten des Raumes in Übereinstimmung bringen.

Bier oder Weizengläser mit Gravur sind eine tolle Idee zum verschenken

Das perfekte Geschenk für jeden Anlass – lassen Sie ein Glas individuell gravieren

bierglasJeder kennt das, es naht der Geburtstag eines langjährigen Freundes und man weiß einfach nicht, was man verschenken soll. Was soll man also persönliches schenken, wenn es kein Gutschein sein soll? Eine tolle Geschenkidee ist ein graviertes Glas. Man kann gravierte Gläser zu fast nahezu jedem Anlass verschenken, egal ob es nun ein Geburtstagsgeschenk oder einfach nur ein Mitbringsel als Dankeschön für die Einladung sein soll. Diese persönlichen Geschenke kommen immer gut an

Ob Fußballfan, Bierliebhaber oder einfach so zum sammeln

Wer würde sich nicht freuen, eine individuell Bierglas zu haben. Unter meinbierglas.de findet man eine große Auswahl von den unterschiedlichen Biergläsern . Grundsätzlich lässt sich jedes Bierglas gravieren, es darf allerdings nicht zu klein sein. Man sucht sich also zu aller erst das Glas, welches graviert werden soll aus. Hat man sich für ein Glas entschieden, so kann man es mit dem Wunschtext, Schriftzug oder Bild gravieren lassen. Bis vor einigen Jahren wurde ausschließlich per Hand graviert. Mit Erfindung des Lasers, konnte dann auch genauer und filigraner graviert werden. Zudem hat das Gravieren mittels dem Laser auch den Vorteil, dass es im Laufe der Zeit erschwinglicher geworden ist. Laser gravierte Gläser haben den Vorteil, dass sie spülmaschinenfest sind, Sie müssen also nicht einzeln per Hand gewaschen werden, sondern können wie das restliche Geschirr einfach in die Spülmaschine getan werden.

Die Gravuren der Gläser selbst sind so unterschiedlich wie die Anlässe zu denen sie verschenkt werden. So kann man beispielsweise einem Bierliebhaber mit einem solchen Geschenk ebenso eine Freude machen, wie einem Fußballfan, der das Logo seines Lieblingsvereines auf ein Glas graviert bekommt. Aber auch Firmen oder Vereine nutzen diese originelle Idee sehr gerne und verschenken an ihre Kunden, Mitarbeiter oder Mitglieder sehr gerne das persönliche und individuelle Geschenk.

Claus Riedel Glas – Ein Traditionsunternehmen aus Tirol

Böhmische Glasmacherkunst mit Tradition

Der österreichische Glasproduzent von Weingläsern hat heute seinen Sitz in Kufstein in Tirol. Georg Maximilian Riedel führt das Unternehmen in der 10. und 11. Generation. Heute hat das Traditionsunternehmen Claus Riedel Glas internationale Niederlassungen unter anderem in Großbritannien, in den USA, Kanada, Australien und Japan. Claus Riedel Glas gehört zu den führenden Herstellern für Glasserien von Wein- und Spirituosengläsern.

Böhmische Glasmacherdynastie mit langer Tradition

Den Grundstein für die heutige Glasmacherdynastie legte im Jahre 1673 Johann Christoph Riedel in Böhmen. 1756 wurde dann erste Produktionsstätte Zenkerhütte in Antoniawald gegründet. Schnell wurde das dort hergestellte böhmische Glas über die Landesgrenzen berühmt und auch exportiert. Der 1. Weltkrieg hinterließ auch beim böhmischen Glashersteller seine Spuren. Der Export der Glaswaren nach Übersee wurde eingeschränkt. Böhmen war nun auch zur Tschechischen Republik zugehörig. Der Warenexport brach mit der New Yorker Börse im Jahre 1929 vollends ein. Nach Ende des 2. Weltkriegs wurden auf Erlass des Präsidenten der Tschechischen Republik sämtliche Bankguthaben, Firmen und auch private Immobilien der Familie Riedel beschlagnahmt, was auch zum Ende der Produktion führte.

Der Neuanfang von Riedel Glas

Claus Riedel gelang es auf dem Weg in die Kriegsgefangenschaft zu entkommen. Mit Hilfe der Familie Swarovski konnte er dann im Jahre 1954 die ehemalige Tiroler Glashütte aus dem Konkurs holen. Bereits zwei Jahre später, 1956, genau zum 200 jährigen Gründungsjubiläum der Waldglashütte in Böhmen, konnte in Kufstein die Glasproduktion wieder aufgenommen werden. Rasant expandierte das Unternehmen Claus Riedel Glas. 2004 konnte das Unternehmen den deutschen Glaskonzern Nachtmann mit seiner Tochterfirma Spiegelau übernehmen. Seit dieser Zeit produziert das Großunternehmen unter dem Namen Riedel Glas Werk. Schnell konnte sich die Firma zu dem größten Qualitätsglashersteller Europas etablieren. Die Produktion umfasst verschiedene Serien von Gläsern. Dazu zählen die Sommelliers- Serie, Champagnergläser, Wein- und Wassergläser, Cognac- und Spirituosengläser und auch Probiergefässe.

Tischkultur für jeden Anlass durch schönes Porzellan

Schönes Porzellan macht den gedeckten Tisch erst stilvoll

Egal nun ob ein Kaffeetisch, Mittagstisch oder Abendtisch, zu jedem Anlass sollte der Tisch perfekt gedeckt sein, denn wie ein altes Sprichwort schon besagt “Das Auge isst mit.” Zu einem schön gedeckten Tisch gehört nicht nur eine passende Tischdecke, sondern auch ansprechendes Essgeschirr je nach Anlass. Jedes einzelne Teil muss dann auf dem Tisch seinen eignen Platz haben.

Tischlein deck dich

Bevor nun die Speisen auf einem perfekt gedeckten Tisch ihren Platz finden, muss dieser vorher eingedeckt werden. Natürlich benötigt ein schön gedeckter Tisch ein passendes Tischtuch. Es sollte sauber, dem Anlass entsprechend und ohne jegliche Bügel- oder Liegefalten sein. Denn nichts sieht schrecklicher aus. Weiterhin sollten nur zur Tischdecke passende Servietten aus Stoff Verwendung finden. Diese dann noch schön gefaltet und der Anfang für eine perfekt gedeckte Tafel ist getan. Die Servietten werden dabei stets rechts vom Teller platziert. Die Auswahl und auch die Anordnung des Bestecks hat in Abhängigkeit der Menüfolge zu erfolgen. Dabei liegen dann stets das Messer, das Fischmesser, die Fischgabel und der Esslöffel rechts vom Teller. Für die Gabel bleibt dann nur der Platz links vom Teller übrig. Hingegen liegen der Dessertlöffel und das Käsebesteck stets über dem Teller. Sollte in einer Menüfolge ein Brotteller benötigt werden, dann hat dieser immer links neben dem Teller zu stehen. Die Schneide des dazugehörigen Brotmessers zeigt dabei immer nach links in Richtung der rechten Tellerseite. Den krönenden Abschluss eines perfekt gedeckten Tisches bilden ein passendes Blumenbouquet und vielleicht auch passende Kerzen.

Gläser passend zu jedem Menü

Natürlich gehört zu jedem Gang ein separates Glas. Sollte allerdings während des Essens nur ein Getränk serviert werden, dann wird der Tisch auch nur mit einem passendem Glas, entweder einem Wein,- Sekt- oder Wasserglas eingedeckt. Meist wird zur Vorspeise ein Aperitif gereicht. Dieses Glas wird dann bevor der Hauptgang gereicht wird, abgeräumt. Porzellan kann heute auch ganz leicht im Internet gekauft werden. Generell ist bei einem Kauf immer der Anlass ausschlaggebend.

Rosenthal feinstes Porzellan und Glaswaren

Rosenthal gegründet als Familienbetrieb mit Visionen

Das Unternehmen wurde im Jahre 1879 von Philipp Rosenthal als ein Familienbetrieb gegründet. Nach der Firmengründung siedelte die Porzellanmalerei von Werl nach Selb in Bayern über. Im Schloss Erkersreuth begann dann fortan die Industrialisierung der Porzellanmalerei. In sehr kurzer Zeit expandierte das Unternehmen. Rosenthal kaufte neben der Porzellanmanufaktur Thomas in Marktredwitz im Jahre 1908 und 1917 dann auch die Porzellanfabrik Zeidler & Co. auf. Diese wurde in späteren Jahren als „Bahnhof Selb“ bekannt. Damit aber nicht genug. Rosenthal war weiter auf dem Vormarsch. Im Jahre 1921 übernahm Rosenthal dann die Krister Porzellanmanufaktur in Waldenburg. Wenig später 1936 kaufte das bayrische Unternehmen die Porzellanmanufaktur Waldershof und die Porzellanfabrik Thomas in Sophienthal. 1939 erfolgte dann die Gründung der Rosenthal Isolatoren GmbH (RIG) in Henningsdorf bei Berlin, Selb und Erkersreuth. Im gleichen Jahr firmierte sich das Unternehmen zur Rosenthal Porzellan AG. Es bedurfte noch viele Jahre und Umstrukturierungen bis zur Entstehung des heutigen Betriebes. Schließlich dann 1965 entstand der einheitliche Name Rosenthal Glas & Porzellan AG, kurz Rosenthal AG.

Rosenthal auf dem Weg zum Weltmarktführer

Nach dem Eintritt von Philipp Rosenthal jun. in die Firma stand das Produktdesign im Vordergrund. So eröffnete Rosenthal 1960 in Nürnberg das „Rosenthal Studio Haus“. Schnell entstand daraus die erste Designerladenkette der Welt. Rosenthal arbeitete von nun an mit Designern aus der ganzen Welt zusammen wie Raymond Loewy und Timo Sarpaneva. Die börsenorientierte Rosenthal AG gehörte ab 1997 zum britisch- irischen Waterford Wedgwood Konzern. Dieser hielt 90 % der Aktien. Die Rosenthal AG stellte hochwertiges Geschirr und Kunsthandwerk aus Porzellan und Glas her. Schnell eroberte das Unternehmen damit den Weltmarkt. Im Jahre 1998 konnten einige Teile der Porzellanmarke Hutschenreuther übernommen werden.

Ende und Neuanfang

Der Waterford Wedgwood Konzern kam im Jahre 2008 in Liquiditätsschwierigkeiten. Er suchte nun einen Käufer für die Rosenthal AG. Nach dem endgültigen Zusammenbruch des Konzerns stand auch Rosenthal vor der Zahlungsunfähigkeit. Bis dann schließlich am 1. April 2009 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Schon einige Monate später am 20. Juli wurde das Werk vom italienischen Besteckhersteller Sambonet Paderno gekauft. Die am 1. August 2009 neu gegründete Rosenthal GmbH bildet innerhalb des Konzerns ein eigenständiges Unternehmen. Der Firmensitz befindet sich nach wie vor in Selb. Der neue Geschäftsführer ist Pierluigi Coppo. Neben exklusiven Porzellangeschirr der Marken „Rosenthal studio-line“, „Rosenthal classics“,“ Rosenthal meets Versace“, „Thomas“ und „Hutschenreuther“ werden auch zusätzlich günstigere Serien für Restaurants, Hotels und Kantinen produziert.